Hilfegesuch in Sachen Spendendiebstahl

10-03-30-KLAUS-Scan

Datum: 02. Juni 2010
Uhrzeit: 08:14 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Otto Hegnauer
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

In Notfällen pflege ich Hilfe bei meinen Lesern zu suchen, die haben mir schon öfters geholfen. Heute geht es um einen Spendenklau, mit dem Thema habe ich mich auch schon befasst. Nicht alle Spenden werden gestohlen, aber leider kommt es doch vor. Diesmal „in eigener Sache“, wie man so schön sagt.

Gleich nach dem Beben wollte mir ein lieber deutscher Leser 2.500 US$ spenden, die größte Spende, die ich je „erhalten“ durfte, und für mich besonders wichtig, nach dem mehrfachen Totalverlust des ganzen Hauses, Hab und Guts. Da ich noch auf der Flucht war und in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik weilte, wollte ich den Betrag dorthin kommen lassen. Aber die Spende kam nie an, bis heute nicht. Angeblich.

Ich bat den deutschen Spender um einen Scan. Im Scan wird erwähnt, dass die Instruktionen der DZ Bank AG zur Zahlung der Summe an mich, gerichtet an die BHD in Santo Domingo per SWIFT am 8.2.2010 mit Valuta vom 10.2.2010 ergangen sind. Auf Zeile 16 steht klar der Betrag „2500 US$“, lt. Zeile 20 ging er von der „DZ Bank“ an die „Banco BHD“ ( Zeile 21 ) in Santo Domingo, Dominican Republic. Auf der drittuntersten Zeile steht laienklar der Empfänger: „MKW Consulting Internacional“, auf der zweituntersten mein Name „Otto Hegnauer“, das bin ja ich… Nach Aussage der MKW ging der Betrag nie ein, ich müsse eine Referenznummer beschaffen. Nach Meinung von Kollegen ist das ein Unsinn, der Scan ist voller Referenznummern, die jedesmal einen Teilvorgang betreffen. Es wurden mir lediglich 250€ ausbezahlt, etwa 10% des erwarteten Guthabens.

Es ist jetzt Juni, bald sechs Monate später. Ich suche die Hilfe eines Rechtsanwaltes, bevor alles verjährt, das steht ja vor der Tür.


Leider sind die wenigen Rechtsanwälte, die ich kannte und von denen ich mir Hilfe versprach, gestorben, auf eine Insel ausgezogen so wie ich, oder sonstwie nicht mehr greifbar. Ich hatte gehofft, dass mir einer weiterhelfen könne, vielleicht einer der sogar spanisch versteht, oder meinen Fall mindestens an eine Vertrauensadresse in der Dominikanischen Republik weiterleiten könnte. Mit möglichst bescheidenem Erfolgshonorar, versteht sich. Vielen herzlichen Dank zum Voraus!

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Die exklusive Haiti-Kolumne im latina press Nachrichtenportal von Otto ‚Swissfot‘ Hegnauer. Der ehemalige Lehrer lebt seit mehreren Jahrzehnten auf Haiti und berichtet exklusiv von seinem täglichen Leben auf der Insel Hispaniola.

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