Anita van der Sloot räumt psychische Probleme ihres Sohnes ein

Datum: 20. Juni 2010
Uhrzeit: 12:20 Uhr
Ressorts: Panorama, Peru
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Der Niederländer Joran van der Sloot, angeklagt des Mordes an der 21-jährigen Peruanerin Stephany Tatiana Flores Ramirez, hatte in Gegenwart der Staatsanwaltschaft und eines Rechtsanwaltes in Lima das Verbrechen gestanden. Der Hauptverdächtige für das Verschwinden des amerikanischen Teenagers Natalee Holloway im Jahr 2005 hat laut seiner Mutter Anita van der Sloot psychische Probleme.

„Mein Sohn ist krank im Kopf“, zitierte die Zeitung „De Telegraaf“ Anita van der Sloot. Nach den Angaben der Mutter reiste ihr Sohn nach Peru, um einer Einweisung in eine psychiatrische Anstalt in Aruba zu vermeiden. De Telegraaf veröffentlichte am Sonntag die erste öffentliche Erklärung von Anita van der Sloot, seit ihr Sohn von peruanischen Behoerden festgenommen wurde.

Der niederländische Staatsbürger Joran van der Sloot (22) versuchte mit allen Mitteln einer möglichen Haftstrafe in einem peruanischen Gefängnis zu entgehen. Gegenüber der Nationalpolizei von Peru bekräftigte van der Sloot mehrfach zudem seine Angst, im Hochsicherheitsgefängnis Miguel Castro in San Juan de Lurigancho den Tod zu finden. Van der Sloot wolle den Behörden in Aruba verraten, wo die Überreste von Natalee Holloway vergraben sind. Der Teenager verschwand im Jahr 2005 spurlos auf der zu den Niederlanden gehörenden Karibikinsel. Sie wurde damals zuletzt mit van der Sloot gesehen, der daher dringend verdächtigt wird, die junge Frau ermordet zu haben. Trotz zweifacher Festnahme konnte ihm der Mord bislang nicht nachgewiesen werden.

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  1. 1
    BB

    Hoffentlich erhölt xxxxxx nun seine gerechte Strafe in Peru.

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