Ausläufer von Hurrikan Celia sorgen für Unwetter in Dominikanische Republik

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Datum: 21. Juni 2010
Uhrzeit: 01:32 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der Tropensturm Celia wurde am gestrigen Sonntag vom National Hurricane Center USA (CNH) zum ersten Hurrikan der Saison 2010 emporgestuft. Celia bekam die Kategorie 1 und befindet sich momentan im östlichen Pazifik vor der Küste von Mexiko und wird die Karibikinseln Hispaniola und Kuba nicht direkt betreffen.

Celia, ein Hurrikan der Kategorie 1 nach der Saffir-Simpson-Skala, befindet sich 300 Meilen südlich von Acapulco, Mexiko und bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 mph im östlichen Pazifik. Sollte er seine momentane Zugbahn beibehalten, bringt er keine Gefahr für die Küstengebiete. Ausläufer des Tiefdruckgbietes bringen starke Regenfälle nach Kuba und die Dominikanische Republik. Inzwischen hat das Emergency Operations Center (COE) der Dominikanischen Republik in elf Provinzen des Landes vor Überschwemmungen und Erdrutschen gewarnt. Mehr als 500 Häuser wurden bereits durch Überschwemmungen beschädigt, eine Brücke stürzte ein. An der Atlantikküste und der Bucht von Samaná wurde vor abnormen Wind und Wellen gewarnt.

Hurrikan Celia ist bereits das dritte Klimaphänomen dieser Saison. Der Tropische Sturm Blas, der vor einigen Tagen entstand, befindet sich südwestlich von Baja California und schwächt sich weiter ab. Im Mai wurden Honduras, El Salvador und Guatemala vom tropischen Sturm Agatha heimgesucht, der starke Überschwemmungen verursachte und mehr als 200 Menschen tötete. Am gestrigen Sonntag fielen in weiten Teilen von Kolumbien und Honduras starke Regenfälle. In Guatemal mussten erneut 2.200 Familien aus ihren überfluteten Behausungen evakuiert werden. Die Armee setzte Helikopter ein, welche die Menschen aus den überfluteten Gebieten ausflogen. Die Flüchtlinge wurden in 153 Notunterkünften untergebracht. Laut dem Nationalen Institut für Seismologie, Vulkanologie, Meteorologie und Hydrologie (Insivumeh), brachten die Unwetter in den letzten 24 Stunden 52 ml Regen in der zentralen Region und bis zu 162 ml im Westen des Landes.

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