Hurrikan Darby erreicht Kategorie 3 vor der Küste von Mexiko

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Datum: 26. Juni 2010
Uhrzeit: 01:23 Uhr
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Autor: Redaktion
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Hurrikan Darby wurde heute zum einem Hurrikan der Kategorie drei auf der Saffir-Simpson-Skala hochgestuft. Nach Angaben des US-National Hurricane Center (NHC) erreichte er dabei Windgeschwindigkeiten von 185 Kilometern pro Stunde.

Das NHC mit Sitz in Miami teilte mit, dass sich das „Auge“ von Darby um 13.00 GMT in 13,6 Grad nördlicher Breite und 101,2 Grad westlicher Länge befand. Darby befindet sich im Moment, Samstag 05.00 GMT, 300 Kilometer süd-südwestlich von Acapulco (Mexiko) und bewegt sich in westlich-nordwestlicher Richtung mit einer Geschwindigkeit von 11 Kilometern pro Stunde. Laut Computermodellen wird sich seine  Bahn in den nächsten 24 Stunden nicht ändern. Für die mexikanischen Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Michoacán besteht weiterhin Alarmbereitschaft.

Hurrikan Darby, der vierte starke Sturm der laufenden Hurrikan-Saison 2010, stellt im Moment keine unmittelbare Gefahr für die Küsten des Pazifischen Ozeans dar. Nach Schätzungen des nationalen mexikanischen Katastrophenschutzes muss allerdings mit schweren Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutsche gerechnet werden.  Für die Bundesstaaten Puerto Escondido, Oaxaca, Ixtapa, Michoacán und Guerrero muss mit starken Winden gerechnet werden.

Hurrikan Celia, der vor wenigen Tagen noch das Gebiet von Guatemala und Honduras bedrohte, erreichte nun die Kategorie 5 auf der Saffir-Simpson-Skala. Celia erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde und zieht weiterhin über das offenen Meer. Ein weiteres riesiges Tiefdruckgebiet befindet sich in der Karibik und bringt Haiti, der Dominikanischen Republik und Kuba starke Regenfälle. Das nationale Hurrikan-Zentrum in Miami teilte mit, es gebe eine 70- prozentige Wahrscheinlichkeit, dass ein Unwetter im Westen der Karibik innerhalb der nächsten zwei Tage zu einem tropischen Wirbelsturm werde. Manche Prognosemodelle schliessen nicht aus, dass der Sturm auch in den Golf von Mexiko ziehen und dort den Kampf gegen die Ölpest stören könnte, meldete der US-Fernsehsender CNN.

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