Fussball WM 2010: Foul ist der einzige Weg um Messi zu stoppen

Datum: 29. Juni 2010
Uhrzeit: 21:40 Uhr
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Autor: Redaktion
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„La Pulga“ (spanisch für: „Der Floh“) ist Dreh und Angelpunkt der „Albiceleste“. FIFA-Statistiken zeigen, dass Argentiniens Superstar Lionel Messi der Spieler der Fussball-Weltmeisterschaft ist, welcher am meisten nur mit einem Foul gestoppt werden konnte.

Obwohl Lionel Messi für die argentinische Nationalmannschaft noch kein Tor erzielt hat, ist sich die Fachwelt einig. „La Pulga“ ist für Argentiniens Coach Maradona unersetzlich. Der Superstar in Diensten von Real Madrid ist läuferisch extrem stark, hat enormes Spielverständnis und spielt ungemein mannschaftsdienlich. Der Weltfußballer und Torschützenkönig der Primera División des Jahres 2009 ist Garant und Achse des argentinischen Spiels. Dies wissen natürlich seine Konkurrenten und versuchen das Ausnahmetalent spielerisch zu blocken. Die Aufgabe ist nicht leicht, daher wurde kein Spieler bei dieser WM-Endrunde bisher mehr gefoult als der UEFA-Stürmer des Jahres 2009.

Bereits Nigeria, Südkorea und Griechenland versuchten in der Gruppenphase die Kreise von Messi einzuengen, ebenso Mexiko im Achtelfinale. Dies gelang allerdings fast nur mit einer einzigen Methode: dem Foul. Die offiziellen Statistiken belegen, dass Lionel Messi mit 15 Fouls an der Spitze der Spieler liegt, welche bei der WM in Südafrika am meisten unfair von den Beinen geholt wurden. Hinter Messi liegen der Uruguayer Luis Suárez (13), der Landsmann von Messi, Diego Pérez (10), Deutschland’s Bastian Schweinsteiger mit 9, sowie Kaká, Cristiano Ronaldo, David Villa und Wesley Sneijder mit jeweils sieben erlittenen Fouls.

Argentiniens Coach Diego Maradona wird das ganze langsam zu viel. „Einen Messi lassen sie nicht spielen, er ist für alle zu schnell. Er wird gefoult und die Schiedsrichter haben dazu nichts zu sagen“, erzürnte sich die „Hand Gottes“ nach dem Spiel gegen Mexiko. „Jedes mal, wenn er den Ball hat, holen sie ihn von den Beinen – egal ob er links oder rechts spielt. Es ist empörend. Lasst ihn einfach Fußball spielen“, fügte er deutlich betrübt hinzu.

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