Chávez warnt die USA vor einen „Atomkrieg“

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Datum: 04. Juli 2010
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Venezuelas Staatschef erneuert Kritik an USA

Der Bolivarische Führer Hugo Chávez wiederholte seine Kritik an der Haltung der „imperialistischen“ Vereinigten Staaten. Der Präsident von Venezuela zeigte sich davon überzeugt, dass Washington an der Übernahme der iranischen und der venezolanische Ölresourcen interessiert sei.

Chávez hieß den neu bestellten Botschafter der Vereinigten Staaten, Larry Palmer „Willkommen“. Das Staatsoberhaupt gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass Palmer „hoffentlich“ die „Versprechen“ von US-Präsident Barack Obama einhält und sich nicht in die inneren Angelegenheiten Venezuelas einmischt. Obama schlug in dieser Woche Palmer als neuen Leiter der diplomatischen Mission in Caracas vor. Die Ernennung muss noch durch den US-Senat bestätigt werden.

Chavez betonte seine Kritik an der Haltung des „imperialistischen“ Washington und erneuerte seine Vorwürfe, dass die Vereinigten Staaten alles versuchen werden, um den Ölreichtum Venezuelas und des Iran zu beschlagnahmen. Chávez warnte vor den Gefahren eines angeblichen drohenden Atomkriegs im Nahen Osten. „Wir sind sehr besorgt, weil die Vereinigten Staaten in ihren Bemühungen den Iran zu dominieren keine Grenzen kennen. Ich weiß nicht, wie viele Schiffe der USA in dem Gebiet zwischen Iran und Nordkorea im Einsatz sind. Wir sollten nicht vergessen, dass Nordkorea Atomwaffen hat. Das ist sehr gefährlich für die Welt „, teilte er mit.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Mgon

    Was für ein Charlatan ist unser President Chavez. Er ist nicht mal in der Lage, unsere inneren Hauptproblemen nach 11 Jahren zu Lösen (Hunger, Gesundheit, zusammenbrenchende Infrastruktur, Bildung, Unterversorgung, Innere Sicherheit, usw.) mit den ganzen Geld was die Regierung hat, doch er versucht die Bevölkerung in Konflikte zu verwickeln, zum Nachteil von Venezuela. Die Korrupten freuen sich, da alle dann woanders hinschauen. Venezuela wird von Chavez ruiniert. Am Ende wird alles den internationalen Gläubigern gehören. Wie kann man so Verhasst gegenüber den eigenen Land sein. Krank.

  2. 2
    Mgon

    Und Menschel sterben wegen mangelde ärzliche Versorgung. Schlimmer noch, weil sie das Geld nicht haben um die Medikamente, Desinfektionsmittel bis hin zu Spritzen zu bezahlen, da nicht vorhanden. Wer nicht bezahlen kann, der ist aufgeschmissen. Die Kriminalität tötet unsere Jugend auf Rekordtempo, mehr Gewalttote als in den Kriegsgebieten, zählt man in Venezuela. Dieser Niedergang auf Kosten der Bevölkerung passiert unter den Beifall der Sozialistischen Weltgemeinschaft weil sie ideologisch Blind geworden ist. Chavez hat mehr Millionäre hervorgeholt, als in den ganzen vorherigen 40 jährigen demokratischen Geschichte zusammen. Unter Chavez herrscht der willdeste und knadenloseste Kapitalismus der in Venezuela je existiert hat. Schaut nach Venezuela richtig hin, und ihr werdet es erkennen.

  3. 3
    anonymus

    Jedes Staatsoberhaupt hat seine Probleme, aber das was du schreibst ist auch nicht ganz die realität sondern Schwarzmalerei. Schau dir mal einen unmanipulierten Film an z.B. „Chavez the revolution will not be televised“
    und du wirst erkennen das die Merheit des Volkes hinter ihm steht weil das Volk durch ihn Einfluss auf die Politik hat und dies ist wahre Demokratie. Das was vor Chavez Amtszeit in Venezuela lief nannte sich nur Demokratie wie in allen westlichen Ländern und war eine Diktatur. Man durfte alle paar Jahre zur Wahlurne gehen und letztendlich war es egal wen man gewählt hat überall das gleiche… Kommt uns doch allen bekannt vor oder???
    Jetzt kann jeder Mensch in Venezuela einfluss auf die Politik nehmen. Und dank Chavez hat sich das Volk eine eigene Vergassung gegeben, die sie nie wieder aufgeben werden. Viva Chavez !

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