Dominikanische Republik: Nationaler Gesundheitsnotstand gefordert

Datum: 15. Juli 2010
Uhrzeit: 23:33 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Dengue-Epidemie in der DomRep

In der Dominikanischen Republik gibt es rund siebentausend Fälle von Dengue-Fieber. Bisher starben achtundzwanzig Menschen, darunter viele Kinder. Die Dominikanische Medical Association (CMD) hat das Gesundheitsministerium dazu aufgerufen, für das Land einen Ausnahmezustand zu erklären.

Senen Caba, Präsident der CMD, äußerte sich besorgt über die Zunahme der Krankheit, die laut offiziellen Statistiken 4.591 Falle ausweist. Allerdings sind die Statistiken ungenau, zudem mit einer Verzögerung von 15 Tagen. Nach Angaben der CMD belaufen sich die Infektionen auf mehr als siebentausend Fälle. Die Ärzte der CMD weisen auf das mangelnde Gesundheitssystem des Landes hin. „Es gibt Behinderungen und Unsicherheit. Obwohl bekannt war, dass in diesem Jahr eine starke Epidemie zu erwarten ist, fand keine ausreichende Prävention statt“.

Die CMD schlug vor, andere Ministerien, wie das Ministerium der Streitkräfte, Bildung, öffentliche Arbeiten, Kommunen und Zivilgesellschaften in die Problematik mit einzubeziehen. Beklagenswert seit zudem die hohe Zahl der Todesfälle von 28 Personen. Obwohl andere Länder eine gleich hohe Infektionsrate haben, starben in Puerto Rico nur vier Personen, Venezuela verzeichnete keinen Todesfall.

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