80 Prozent der Gefangenen in Uruguay befinden sich im Hungerstreik

Datum: 14. Juli 2010
Uhrzeit: 19:08 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Gefängnisinsassen protestieren gegen Überbelegung

Rund 2.500 Häftlinge in vier Gefängnissen in Uruguay befinden sich im Hungerstreik. Sie protestieren damit gegen den Tod von 12 Gefangenen, die bei einem Feuer in einer Haftanstalt in Rocha, etwa 210 km östlich von Montevideo, starben.

Das Feuer, dass im Gefängnis von Rocha den Tod von 12 Insassen verursachte, war die größte Tragödie in der Geschichte des Landes. Im Morgengrauen des 08. Juli entstand durch einen Kurzschluss an einem Ofen ein Brand, der danach ein Kleidungsstück in Brand setzte. In einer Abteilung, in der 20 Gefangene untergebracht waren, starben zwölf Insassen, acht wurden mit schweren Brandwunden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert.

Die 2.500 Häftlinge, rund 80% der Gefängnisinsassen im Land, protestieren geben die notorische Überbelegung  in den Haftanstalten von Uruguay. Das Unglück im Gefängnis von Rocha war dabei besonders tragisch. Einen Tag vor Ausbruch des Feuers hatte die Regierung die Schliessung des Gefängnisses und den Transport der Gefangenen in eine andere Haftanstalt beschlossen.

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