Mindestens neun Tote durch anhaltende Kältewelle in Argentinien

argentina

Datum: 17. Juli 2010
Uhrzeit: 12:03 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Tiefst-Temperaturen fordern Opfer

Argentinien wird von einer Kaltewelle heimgesucht, die weite Teile des Landes Minus-Temperaturen bescherte. In zwölf Provinzen des Landes fiel Schnee, bisher gab es mindestens neun Todesopfer.

Die derzeitige Kältewelle in Argentinien führt zu einem neuen Rekord beim Energieverbrauch. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stieg der Bedarf durch die anhaltende Welle von Polarkälte auf über 21.000 Megawatt, nachdem bereits in den vergangenen Tagen Rekordwerte verzeichnet wurden. Erneut musste Strom aus Brasilien und Paraguay importiert werden.

In der Hauptstadt Buenos Aires fielen die Temperaturen bis auf den Gefrierpunkt, in den Randbezirken der Stadt wurden Minus-Temperaturen verzeichnet. Die Behörden halten nach Obdachlosen Ausschau, die in der Nacht in unbewohnten Hausern übernachten und mit Erfrierungen in die Krankenhäuser eingeliefert werden. Mehrer Notunterkünfte mit tausenden von Betten wurden eingerichtet.

Die polare Kältewelle, die in den nächsten Tagen noch anhalten soll, forderte bisher im Land mindestens neun Tote, hunderte Menschen befinden sich mit Erfrierungen in den Krankenhäusern des Landes. Auf mehreren Flughäfen kam es wegen des schlechten Wetters und den tiefen Temperaturen zu stundenlangen Verspätungen. Flüge nach Salta, Santiago de Chile, Iguazú und Río Gallego wurden gestrichen.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Archiv

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!