Hugo Chávez: „Ich bin zum Tode verurteilt“

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Datum: 25. Juli 2010
Uhrzeit: 14:08 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Präsident von Venezuela fühlt sich umzingelt

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez bekräftigte, dass es Ziel der USA sei, ihn zu beseitigen. Die neuesten Vorfälle im Konflikt mit Kolumbien sollen die Pläne zur Durchführung seiner Ermordung nur noch beschleunigen.

„Ich weiß, ich bin zum Tode verurteilt. Ich werde allerdings den Erpressungen und Drohungen nicht nachgeben. Ich fordere die Menschen in Venezuela dazu auf, nicht verängstigt zu sein“, teilte Chávez anlässlich der Gedenkfeier zum 227. Jahrestag der Geburt des venezolanischen Nationalhelden Simón Bolívar mit.

„Wenn dem so wäre, würden wir dies akzeptieren, denn es wäre eine Million mal besser den gleichen Weg von Simón Bolívar zu gehen, als an Einsamkeit und Ausgrenzung zu sterben. Wir wären das Saatgut für die zukünftigen Generationen“, fügte der hinzu.

Zu diesem Urteil kommt Chávez durch persönliche „Quellen“, die ihn davor warnten, dass ein Angriff auf Venezuela kurz bevorstehe. Laut diesen „Quellen“ sind die Vorbereitungen, unter direkter Beteiligung der US-Streitkräfte, bereits im vollen Gange. Zudem seinen die Anschuldigungen, dass Venezuela Guerillas der FARC und ELN Unterschlupf gewähre nur ein Vorwand, um in sein Land einzumarschieren.

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  1. 1
    TT

    Gibt es eigentlich einen größeren Blödsinn als den, den Chavez sich so ausdenkt? Nimmt der Mann den Drogen? Alleine sich mit Simon Bolivar auf eine Stufe zu stellen belegt den Größenwahn des Herrn Chavez, abgesehen davon war auch Herr Bolivar nicht ausschließlich von uneigennützigen Interessen beseelt. Dieser Teil der Geschichte wird allerdings immer unterdrückt.

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