Kältewelle in Argentinien: Familie stirbt durch Einatmen von Kohlenmonoxid

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Datum: 02. August 2010
Uhrzeit: 09:47 Uhr
Ressorts: Argentinien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Defekter Durchlauferhitzer kostet fünf Menschen das Leben

Ein Ehepaar und ihre drei Kinder starben in Mendoza, der Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz Mendoza, an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Ursache war ein defekter Durchlauferhitzer, den die Familie wegen der tiefen Temperaturen in Gang setzte.

Die Tragödie ereignete sich gestern Abend in einem Haus in der Hauptstadt. Als ein Nachbar heute morgen die Familie besuchen wollte, wurde trotzt wiederholter Aufforderung die Haustüre nicht geöffnet. Alarmierte Polizeibeamte brachen die Tür zur Wohnung auf und fanden die Leichen der fünfköpfigen Familie.

Erste Untersuchungen ergaben, dass alle Familienmitglieder durch eine Kohlenmonoxidvergiftung starben. Die Opfer wurden in das forensiche Institut von Mendoza eingeliefert.

Seit Tagen erlebt Südamerika eine polare Kältewelle. Argentinien ist auf die extreme Kälte nicht vorbereitet. Viele Menschen benutzen Heizlüfter oder Durchlauferhitzer, die seit Jahren nicht in Betrieb waren und defekt sind.

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