Krieg in Lateinamerika: Armee von Venezuela hoffnungslos unterlegen

venezuela-kolumbien

Datum: 24. November 2009
Uhrzeit: 11:33 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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venezuela-kolumbienVenezuela hat keine militärischen Fähigkeiten um in einem bewaffneten Konflikt mit Kolumbien zu bestehen.

Laut demMilitär-Experten und ehemaligen venezolanischen Vizeadmiral Ivan Carratu Molina wären die Streitkräfte Venezuelas in einem bewaffneten Konflikt mit Kolumbien hoffnungslos unterlegen. Jedem venezolanischen Soldaten stehen  fünf bestens ausgebildete kolumbianische Soldaten gegenüber. Die Soldaten Kolumbiens verfügen zudem durch den seit drei Jahrzehnten schwelenden Bürgerkrieg und den ständigen Auseinandersetzungen mit den FARC-Rebellen über eine hervorragende Ausbildung.

Molina geht davon aus, dass es bei Beginn eines bewaffneten Konfliktes zu einer großen Zahl von Fahnenflüchtigen auf Seiten der venezolanischen Streitkräfte komme würde. Sämtliche Offiziere der venezolanischen Armee wüssten dass sie einen Krieg nur verlieren könnten. Gleichzeitig ist sich Molian sicher, dass Venezuelas  Präsident Hugo Chavez gestürzt würde.

Gleichzeitig stellte  er fest, dass Kolumbien im Falle eines Krieges mit Venezuela nicht auf die Unterstützung der USA angewiesen wäre. Innerhalb kürzester Zeit könnten die Streitkräfte Kolumbiens alle strategisch wichtigen Punkte in Venezuela besetzen.

Abschließend bemerkte er, dass der Präsident von Venezuela nur von den gewaltigen Problemen seines Landes ablenken möchte und warnte gleichzeitig beide Seiten vor einem militärischen Konflikt, der unweigerlich  zu hunderten von Toten in der Grenzregion führen würde.

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  1. 1
    hafe

    Das weiß doch eh jeder, dass Kolumbien Venezuela militärisch überlegen ist. Kolumbien hat ja auch ein viel höheres Militärbudget als Venezuela.

    Außerdem hat Venezuela kein Interesse an einen Krieg. Die Provokationen kommen ja nicht von Chávez, sondern von der kolumbianischen Seite.

    Regierung Uribe hat der US-Armee 7 kolumbianische Militärbasen übergeben. Gleichzeitig terrorisieren kolumbianische Paramilitärs im Grenzgebiet die venezolanische Bevölkerung. Viele politische Verbündete von der Uribe-Regierung sitzen wegen der Zusammenarbeit mit Paramilitärs in Haft.

    Dann hat Kolumbien auf einem Grenzfluss unbegründet venezolanische Militärs im internationalen Gewässer festgenommen. Danach wurde von Kolumbien die Zerstörung von unübersichtlichen illegalen Fußgängerüberwegen, als Verletzung internationalem Rechts bezeichnet.

    Uribe will eher ablenken von dem Abkommen mit den USA, welches in fast ganz Südamerika abgelehnt wird und von anderen innenpolitischen Problemen (Verbindungen mit Paramilitärs, Verfassungsänderung für ein erneutes Antreten bei den Präsidentschaftswahlen usw. usf)

  2. 2
    latino

    Hallo!!!!! Gehts noch?

    Zitat:
    „Außerdem hat Venezuela kein Interesse an einen Krieg. Die Provokationen kommen ja nicht von Chávez, sondern von der kolumbianischen Seite.“

    Wo kommt denn diese Blitzidee her? Haste mit Chavez gefruehstueckt?

    Kolumbien bekaempft mit den Amis das Drogenproblem und die Terroristen- Farc, ELN.

    Venezuela geht das gar nix an, was die Kolumbianer in dem eigenen Land machen.
    Venezuela bekommt Gas und Strom von Kolumbien geliefert. Bevor chavea anfing zu spinnen, wurden grosse Mengen Lebensmittel nach Venezuela geliefert. Chavez hat die Grenzen zu Kolumbien dicht gemacht, nicht umgekehrt!

    Cavez unterstuetzt nachweislich die Farc, stellt Denkmaeler in Venezuela von dem Farc Chef auf! Provokation!!!

    Nee, nee Du. Venezuela (Chavez) ist hier der boese. Auch versucht er die Lander wie Bolivien und Equador zu beeinflussen und ihnen die Politik zu diktieren.

    Chavez hat die Verfassung geaendert, nachdem es beim ersten mal nicht geklappt hat und ein „NO“ die Antwort des Volkes war, hat er eben nochmal abstimmen lassen und ploetzlich war da ein „SI“ zu hoeren. Sowas aber auch! Uribe hat das Nein akzeptiert.

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