Peru: Zwei Tote durch die Pest

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Datum: 09. August 2010
Uhrzeit: 11:34 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Gesundheitsbehörden in Peru sind besorgt über einen weiteren Ausbruch der Beulen und Lungenpest. Bisher gibt es 29 Vedachtsfälle, 12 bestätigte Erkrankungen und zwei Todesopfer durch die Krankheit zu beklagen. Ärzte baten nun das Ministerium für Gesundheit um mehr Ressourcen und die Erstellung eines Notfallplanes.

Die Pest ist eine hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Yersinia pestis ausgelöst wird. Sie ist ursprünglich eine Zoonose von Nagetieren (Murmeltieren, Ratten, Eichhörnchen), bei deren Populationen sie enzootisch sein kann. Daher kommt auch der Begriff „Silvanische Pest“ (lat. silva „Wald“) bei sich daran unmittelbar ansteckenden Menschen. Die Möglichkeit eines Ausbruchs dieser Erkrankung ist je nach Umständen nahezu weltweit gegeben.

Bisher ist die Pest nur in der Provinz Ascope, eine Stunde von der Stadt Trujillo entfernt, registriert worden. Inzwischen nimmt die Angst bei der Bevölkerung jedoch zu, da die Behörden die Möglichkeit einer Epidemie und die Ausbreitung der Krankheit auf andere Regionen wie Lambayeque, Piura und Cajamarca nicht ausschlossen.

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