Grubenunglück in Chile: Drama nimmt kein Ende

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Datum: 16. August 2010
Uhrzeit: 12:14 Uhr
Ressorts: Chile, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Angehörige der verschütteten Bergleute sind verzweifelt

Am Donnerstag (05.08) ereignete sich um 14:00 Uhr in der Region Atacama, in der kleinen chilenischen Kupfermine San Esteban, etwa 80 Meilen nördlich von der Stadt Copiapo, ein Grubenunglück. Mindestens 34 Bergleute sind in einem Stollen, 450 Meter unter der Erde gefangen. Seit mehr als 260 Stunden gibt es keinen Kontakt zu den Eingeschlossenen.

Alle Rettungsversuche der Behörden schlugen bisher fehl. Inzwischen wird mit sechs Bohranlagen versucht, zu den Eingeschlossenen vorzustossen. “Die sechs Bohranlagen arbeiten mit einer Geschwindigkeit von 80 Meter pro Tag. Sollten wir in diesem Tempo weiterarbeiten, könnten wir am Sonntag den Unglückspunkt erreichen”, teilte Andrés Sougarret, Koordinator der Bergungsarbeiten mit.

Dieses Vorhaben scheiterte nun erneut. Nach Angaben der Experten ist die Gesteinsschicht extrem hart, was zu erheblichen Verzögerungen bei der Arbeit führt. Im Moment sind die Bohrversuche unterbrochen, da ein Einbruch des Stollens befürchtet wird.

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