Peru: Sechs Kinder nach Fledermausbissen an Tollwut gestorben

Datum: 23. September 2010
Uhrzeit: 03:58 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
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Autor: Redaktion
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► Seit Januar wurden 1.673 Fälle von Angriffen registriert

Zwischen Juli und September starben sechs Kinder des ethnischen Stammes der Awajún an Fledermausbissen. Die Vorfälle wurden im Dschungel der Amazonas-Region, etwa 640 Kilometer nördlich von Lima an der Grenze zu Ecuador, verzeichnet.

„Die 6 Kinder lebten in der Gemeinde Urakusa, in der Provinz Condorcanqui. Sie starben an Tollwut durch Bisse von Fledermäusen der Art“ Desmodus rotundus“, gab am Mittwoch Fernando Borjas, Leiter des Gesundheitsdienstes in der Amazonas-Region bekannt.

Seit Januar wurden 1.673 Fälle von Fledermausbissen registriert.  Die Provinz Condorcanqui gilt als das Gebiet, mit der größten Präsenz der Art „Desmodus rotundus“. Die Fledermäuse dieser Arten ernähren sich von Blut und leben auf dem amerikanischen Kontinent, ihr Verbreitungsgebiet reicht vom nördlichen Mexiko bis ins südliche Südamerika (Zentralchile, Argentinien und Uruguay).

Sie finden sich auch auf einigen Südamerika vorgelagerten Inseln (wie Margarita und Trinidad), fehlen aber auf den anderen Westindischen Inseln. Sie bewohnen sowohl feuchte als auch trockene Gebiete der Tropen und Subtropen, darunter Wälder, offene Grasländer und Gebirgsregionen bis in 2400 Metern Höhe.

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