Präsident von Kolumbien: „Symbol des Terrors gefallen“

Datum: 24. September 2010
Uhrzeit: 09:28 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Tod ist eine historische Nachricht für das Land

Victor Julio Suárez Rojas alias “Jorge Briceño Suarez” alias “Mono Jojoy” galt als einer der radikalsten und gewalttätigsten Rebellenchefs der kolumbianischen FARC. Der Befehlshaber des El Bloque Oriental de las Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia wurde bei einer militärische Operation in der kolumbianischen Region La Macarena getötet. Bei dem Bombardement eines Lagers fanden noch weitere 20 Rebellen den Tod. Mehre amtierende und ehemalige Präsidenten in Lateinamerika beglückwünschten die kolumbianische Regierung zu ihrem Erfolg im Kampf gegen der Terror.

Der Präsident Kolumbiens, Juan Manuel Santos, teilte mit, dass mit dem Tod des Militärkommandanten der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), „Mono Jojoy“, ein „Symbol des Terrors gefallen ist“. Santos bezeichnete die Nachricht über seinen Tod als eine „historische Nachricht für das Land“.

Der kolumbianische Präsident gab nähere Einzelheiten zu der Operation, die nach seinen Worten seit langer Zeit geplant war, bekannt. „An der Operation waren mehr als 30 Flugzeuge und rund 27 Hubschrauber beteiligt. Ausser Mono Jojoy starben bei dem Bombardement in der Zona llamada La Escalera, in der kolumbianischen Region La Macarena, weitere 20 Rebellen“, erklärte er gegenüber der Presse.

„Die FARC  fallen auseinander. Der Erfolg dieser Operation wurde unter anderem dadurch begünstigt, dass uns Mitglieder der Guerillas entscheidende Hinweise gaben. Die Rebellen sind müde von ihrer Grausamkeit und der ständigen Attacken unserer Streitkräfte“, sagte Santos aus New York, wo er an die Vollversammlung der Vereinten Nationen teilnimmt.

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