Bankenstreik in Brasilien dauert weiter an

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Datum: 05. Oktober 2010
Uhrzeit: 23:06 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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► 7.437 Niederlassungen im ganzen Land betroffen

In Brasilien dauert der Bankenstreik weiter an. Wie die Vereinigung der Beschäftigten im Finanzgewerbe (Contraf) am Dienstag mitteilte, werden derzeit landesweit 7.437 Haupt- und Zweigstellen bestreikt.

Zu Beginn des Arbeitskampfes am 29. September hatten sich lediglich 3.864 Geldinstitute der unbefristeten Arbeitsniederlegung angeschlossen. Sieben 7 Tage später hat sich Zahl der geschlossenen Schalter somit verdoppelt; eine Ende des Streiks ist weiter nicht abzusehen.

Laut Contraf-Präsident Carlos Cordeiro übertreffen die derzeit geschlossenen Filialen sogar die Zahlen vom Streik im vergangenen Jahr. Die Verstärkung des Streikwillens durch die Teilnahme immer weiterer Zweigstellen läge vor allem an der „unnachgiebigen Haltung“ der Nationalen Bankenvereinigung (Feneban), so Cordeiro.

Die Mitarbeiter der Geldinstitute fordern derzeit rund 10 Prozent Gehaltserhöhung, verbesserte Sozialleistungen sowie eine einmalige Gewinnbeteiligung. Zudem sollen die Arbeitgeber Maßnahmen zurücknehmen, die in den vergangenen Monaten das Arbeitsklima und Motivation unter den Beschäftigten massiv beeinträchtigt hätten.

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