Venezuela: Verkauf von Ruhr Öl war ein „Schnäppchen“

ruhroil

Datum: 17. Oktober 2010
Uhrzeit: 09:21 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der venezolanische Staatskonzern PDVSA hat seine Anteile an vier deutschen Raffinerien der Ruhr Öl für 1,6 Milliarden Dollar (ca 1,1 Milliarden Euro) nach Russland verkauft. Humberto Calderón Berti, ehemaliger Minister für Energie und Ex–Präsident der PDVSA, schüttelte angesichts der Verkaufssumme ungläubig den Kopf.

Für Calderón Berti, international anerkannter Experte und Branchenkenner, ist der Verkauf an den russischen Staatskonzern Rosneft zu einem absoluten „Schnäppchenpreis“ durchgeführt worden, was nicht hätte passieren dürfen. Aus seiner Sicht sind die Anteile der Raffinerie mehr als das doppelte wert.

„Das Traurigste ist, dass hier erneut Geld verschwendet wurde. Dieser Vorgang nichts anderes als eine Politik des „Rollback“, welche staatliches Vermögen ins Ausland zurückrollt und total unsinnig ist“, so Berti.

Venezuela kaufte in der Vergangenheit für mehrere Milliarden US Dollar Waffen in Russland. Gleichzeitig gewährte Moskau einen Milliardenkredit nach Caracas und wird in den nächsten Jahren den ersten Atomreaktor in dem südamerikanischen Land errichten.

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  1. 1
    Chris

    „Geld verschwendet “ denke mal das dabei nicht ein Euro den Besitzer wechselte , das láuft doch alles im Kuhhandel. Ausserdem schweigen sich die Rusen und auf Chavez úber die Vereinbarungen aus, zumindest teilweise werden wir wohl nie den wirklichen Verhalt erfahren

  2. 2
    regina -g

    Gibst du mir – geb ich dir …
    oder
    eine Hand – wäscht die andere ,
    alles im großen Stil natürlich

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