Argentinien ehrt die „Stimme Lateinamerikas“

mercedes sosa

Datum: 10. Oktober 2009
Uhrzeit: 07:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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mercedes sosaDie bekannteste Folklore-Sängerin Lateinamerikas, Mercedes Sosa, weltweit bekannt als „La Negra“, ist am Sonntag, den 05. Oktober 2009, im Alter von 74 Jahren gestorben. Sosa, die mit Liedern wie „Gracias a la Vida“ Weltruhm erlangte, wird nun besonders geehrt.

Mercedes Sosa, oft nur La Negra genannt, war eine vor allem in Lateinamerika und Spanien sehr populäre Sängerin. Sie ist Teil der Bewegung Nuevo Cancionero, einer erneuernden Stilrichtung des Folklore, entstanden in der Provinz Mendoza und initiiert von Künstlern wie Armando Tejada Gómez, Manuel Oscar Matus und Tito Francia.

Die „Stimme Lateinamerikas“, wurde Ende September wegen Herz-und Atemstillstand in ein Hospital in Buenos Aires eingeliefert, wo sie auch verstarb.

Die Stadt Buenos Aires prüft nun mehrere Vorschläge um die Sängerin posthum zu ehren. Die Gründung eines Museums, die Platzierung einer Statue und die Umbenennung einer Straße bilden die Palette der Vorschläge, die in den nächsten Tagen von den Verantwortlichen der Regierung geprüft werden.

„Es ist eine Art Tribut an eine der wichtigsten Stimmen in der Musik von Argentinien“, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Buenos Aires, Santilli.

So wie Evita Peron soll „La Negra“ ein eigenes Museum mit Artefakten und Erinnerungsstücken bekommen. In ihm spiegelt sich ihr Weg durch die wichtigsten Orte in der Welt und ihre Auftritte mit einigen der bekanntesten Musiker.

Parlamentarische Quellen erklärten, dass das Projekt auf eine Anfrage des Sohnes der Künstlerin, Fabian Matus, zustande kam.

„Mercedes wurde Ehrenbürgerin von Buenos Aires, entschied sich ihre letzten Jahre in der Stadt zu leben und forderte, dass hier ein Teil ihrer Asche verstreut wurde“, sagte Santilli.

Die Asche von „La Negra“ wird zwischen ihrer Heimatstadt und Buenos Aires aufgeteilt werden, wo sie lebte und die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass ein kleiner Teil ihrer Asche am 18. Oktober in den Kanal Guaymallén Cacique, in dem schon die Asche des Dichters Armando Tejada Gomez verstreut wurde, verteilt wird.

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