Verstaatlichungswahn in Venezuela: Chávez weiter am Enteignen

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Datum: 01. November 2010
Uhrzeit: 02:52 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Verstaatlichungswelle rollt weiter

Hugo Chávez gab am Sonntag bekannt, Siderurgica del Turbio SA, größtes privates Stahlunternehmen in Venezuela, zu verstaatlichen. Das 1948 gegründete Unternehmen betreibt sieben Werke und exportiert seine Stahlprodukte nach Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika.

„Ich kündige hiermit die Enteignung der Firma Siderurgica (Sidetur) an“, teilte das Staatsoberhaupt in seiner Radio-und Fernsehsendung „Alo Presidente“ am gestrigen Sonntag mit. Das Unternehmen wird sofort enteignet. Wir wollen niemanden unterdrücken. Wenn es zu Aufständen kommt, werde ich die Nationalgarde mobilisieren, teilte er mit und fügte hinzu, dasser ebenfalls sechs sechs Immobilienprojekte privater Bauunternehmer enteignen wird, da sie „ein Feind des Bürgertums“ sind.

Allerdings hat der Verstaatlichungswahn des bolivarischen Führers nach Meinung internationaler Experten bisher wenig gebracht. In Venezuela, einst blühendes Land, stehen die Zeichen weiterhin auf Rezession. Hohe Inflation und die Energieknappheit führen das Land in die internatinale Bedeutungslosigkeit.

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  1. 1
    Chris

    Na dann bin ich ja mal gespannt ob er auch das technische Personal übernehmen kann……

  2. 2
    Gast.

    Das Volk steht hinter IHM nur buecken darf er sich nicht!
    Alle machen mit jeder sieht zu und keiner wills gewesen sein-
    Gast.

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