Flugzeug-Crash auf Kuba: Keine Österreicher unter den Opfern

Datum: 06. November 2010
Uhrzeit: 14:19 Uhr
Ressorts: Kuba, Welt & Reisen
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Autor: Dietmar Lang
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► Behörden verwechseln "Austria" und "Australia"

Bei dem Flugzeugabsturz auf Kuba waren definitiv keine Österreicher an Bord. Bei den beiden Opfern mit Namen „Jacqueline Cunningham“ und „Barbara Crossin“ handelt es sich um australische Staatsbürger. Dies bestätigte das Außenministerium des Landes gegenüber agência latina press auf telefonische Anfrage.

Die Opfer sind eine 49-jährige Frau aus New South Wales und eine 47-jährige Frau aus Queensland. „Konsularbeamte stehen in Kontakt mit den Familienangehörigen der beiden Australier“ so die Sprecherin des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten in der Hauptstadt Canberra. Die Rückführung der sterblichen Überreste wird ihrer Aussage nach von der Botschaft in Mexiko organisiert. Mitarbeiter seien bereits vor Ort in Havanna, um bei der Identifizierung der Frauen zu helfen.

Neben 40 Kubanern und den beiden Frauen aus Australien kamen bei dem Unglück am Donnerstag auch Staatsbürger aus Deutschland (2), Argentinien (9), Mexiko (7), Frankreich (1), Italien (1), Holland (3), Spanien (1), Venezuela (1) und Japan (1) ums Leben.

Auf der ersten Passagierliste war die Nationalität der beiden Frauen fälschlicherweise mit „Austria“ für Österreich angegeben worden. Australien heißt im spanischen Sprachraum „Australia“.

Die Maschine der staatlichen Fluggesellschaft Aerocaribbean vom Typ ATR-42 war mit 61 Passagieren und 7 Besatzungsmitgliedern am Donnerstagabend Ortszeit aus noch ungeklärten Gründen auf dem Flug von Santiago de Cuba nach Havanna auf halber Strecke in ein Waldgebiet gestützt. Keiner der 40 Kubaner und 28 Ausländer an Bord überlebte die Katastrophe von Todesflug 883.

Bei den beiden deutschen Opfern handelt es sich laut einer Meldung der Nürnberger Zeitung um ein Paar aus Nürnberg. Die Redakteurin und der Rechtsanwalt hätten auf der Karibikinsel Urlaub gemacht. Die 34-Jährige arbeitete in der Nürnberger RTV-Mediagroup in der Textredaktion, der Volljurist war im Dienstleistungszentrum Süd des Deutschen Beamtenbundes am Nürnberger Rathenauplatz beschäftigt. Schon in Kürze wollten sie von ihrer dreiwöchigen Reise nach Deutschland zurückkehren.

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