Todesflug “AF 447“: Erneute Suche nach Flugschreiber

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Datum: 13. Dezember 2009
Uhrzeit: 09:32 Uhr
Ressorts: Brasilien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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357px-AF_447_path-de.svgIm Februar 2010 wird eine dritte Suchaktion nach der „Black Box“ von der in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni 2009 in der Nähe der brasilianischen Inselgruppe  Fernando de Noronha abgestürzten Air-France-Maschine „AF 447 “ durchgeführt.

In der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni 2009 stürzte ein Airbus A330-203 mit der Flugnummer „AF 447“ der französischen Fluglinie Air France mit 228 Personen über dem Atlantik ab. Das Flugzeug befand sich auf einem Linienflug von Rio de Janeiro nach Paris. Es gab keine Überlebenden. Die endgültige Absturzursache ist bis heute unklar.

An Bord des Airbusses befanden sich  228 Personen: 216 Passagiere, 3 Piloten und 9 Flugbegleiter. Die Passagiere waren 126 Männer, 82 Frauen, 7 Kinder und ein Säugling. Sie stammten aus 32 Nationen; davon 72 aus Frankreich, 59 aus Brasilien, 28 aus Deutschland, 3 aus der Schweiz und eine Person kam aus Österreich.

Bei der fast vierwöchigen Bergungsaktion wurden insgesamt 51 Leichen und über 600 Wrackteile geborgen. Die „Black-Box“, die für eine Erklärung der Absturzursache sorgen könnte, blieb unauffindbar.

Die Blackbox sendete nach Berechnungen der Unfallermittler vermutlich bis zum 10. Juli 2009 akustische Signale. Nachdem die Suche nach den Flugschreibern mit U-Booten und Tauchrobotern erfolglos blieb wurde die Suche am 11. Juli 2009 eingestellt.

Eine zweite der Suche nach den „Black Boxes“ wurde im August 2009 erfolglos abgebrochen.

Experten teilten mit, dass sich die Suche nach den „Black Boxes“ als eine der schwierigsten in der Geschichte herausstellt. In der Gegend wo das Flugzeug abgestürzte erreicht der Ozean eine Tiefe von 7.000 Meter (22,950 feet). Erschwerend kommen dabei der gebirgige Meeresboden und die vorherrschende Strömung hinzu.

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