Venezuela: Chávez fordert Abzug der UN aus Haiti

miustah

Datum: 21. November 2010
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Karibikstaat soll nicht wie Puerto Rico eine Yankee Neokolonie werden

Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat am Sonntag ein Ende der ausländischen Militärpräsenz in Haiti gefordert. In den letzten Tagen kam es zu mehreren blutigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Einheiten der Blauhelme.

„Wie lange wird die militärische Besetzung von Haiti mit den UN-Truppen noch weitergehen? Haiti soll nicht wie Puerto Rico eine Yankee Neokolonie werden“, teilte der bolivarische Führer mit. Laut dem Präsidenten kann die Welt angesichts der Situation in Haiti nicht gleichgültig bleiben.

Chávez bestätigte weiterhin die Unterstützung seiner Regierung für Haiti. „Venezuela wird auch weiterhin alle notwendige Unterstützung für die haitianische Bevölkerung gewährleisten“.

In Haiti sind nach jüngsten Zahlen insgesamt 1.250 Menschen der Cholera-Epidemie zum Opfer gefallen. Damit schwächte sich die Zahl der Toten im Vergleich zum Vortag mit 61 weiteren Fällen leicht ab. Die medizinische Versorgung und die Belieferung der Bevölkerung mit notwendigen Hilfsgütern ist durch gewalttätige Unruhen gegen die UN-Blauhelmtruppen faktisch zum Erliegen gekommen.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Logan Abassi UN/MINUSTAH

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    albert einstein

    venezuela wird unterstützung gewährleisten… für haiti….. und für venezuela fehlt diese unterstützung bis auf 50gr. grundnahrungsmittel pro kopf verbilligte lebensmittel—- da lacht der könig von caracas

  2. wen interessierts?
    Kapitalismus als schlecht anprangern, selbst aber leben wie die Made im Speck?
    Sich in Dinge einmischen, obwohl das eigene Volk mitunter immer noch in Baraken haust: Hunger, Koruption, Elend, Mord und Totsachlag, Drogen..
    Alles Fakten, wers nicht glaubt, den lade ich herzlich gerne auf einen Turitripp der besonderen Weise ein.
    Nach 4 Jahren in Venezuela versteht man ein paar Kleinigkeiten des Landes besser.
    mit besten gruessen von hier
    Peter

  3. 3
    ttenzer

    Ist doch nur Propaganda des Idioten. Wen die UN abzögen, würde er das umgekehrt genauso als Verat an den LDC´s anprangern. Wer regt sich den darüber wirklich noch auf? Die UN sicherlich nicht und Cholera haben die Pakistanis auch nicht eingeschleppt. Herr C. und die Bevölkerung haben die vorhergegangene Katasstrophe, die schlechte Versorgungslage, Infrastruktur und sonstiges in Haiti schlicht verdrängt und ausgeblendet. Es lebt sich immer besser wenn man jemandem die Schuld geben kann. Und mal ehrlich….was liefert Venezuela den schon nach Haiti im Vergleich?

  4. 4
    Gast.

    Recht hat ER,unser geliebter Fuehrer.
    Da gehoert Vz.Polizei hin der Drogenhandel und die Koruption
    muss in ordentlichen Bahnen laufen.
    An den Unis gibts dann Schnellkurse fuer Malandros und ne
    U-Bahn bauen Sie auch.
    Man o Man es tut weh.
    Gast

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!