Dominikanische Republik: Fernández verteidigt Anwesenheit der Blauhelme

Datum: 29. November 2010
Uhrzeit: 09:44 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Abwesenheit würde Haiti ins Chaos stürzen

Der dominikanische Präsident Leonel Fernández hat gestern Abend die Anwesenheit von Soldaten der Vereinten Nationen (Friedenstruppen) in Haiti verteidigt. Er warnte davor, dass ihre Abwesenheit die haitianische Nation ins Chaos stürzen könnte.

„Wenn man keine Armee und eine schwache Polizei hat, stellt einen der Drogenhandel und die anhaltende Gewalt vor chronische Probleme. Würde die MINUSTAH aus Haiti abgezogen, gäbe es ein internes Chaos und keinen Weg zu Stabilität und Sicherheit. Der ungehinderte und massive Zustrom von Migranten in die Dominikanische Republik würde die Situation noch verschärfen“, so Fernández.

Als Friedenstruppen der Vereinten Nationen oder UN-Friedenstruppen, umgangssprachlich Blauhelmsoldaten, werden Militäreinheiten bezeichnet, die von den Mitgliedsländern der Vereinten Nationen (UN) für friedenssichernde und -erhaltende Einsätze bereitgestellt werden und unter dem Kommando der UN stehen. Für ihr Engagement zur Sicherung des Weltfriedens erhielten die UN-Blauhelme 1988 den Friedensnobelpreis.

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