Wyclef Jean befürchtet Blutbad in Haiti

martellywyclef

Datum: 29. November 2010
Uhrzeit: 17:13 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Unabhängige Untersuchung der internationalen Gemeinschaft gefordert

Wyclef Jean, der zur Kandidatur um das Präsidentschaftsamt in Haiti nicht zugelassen wurde, befürchtet ein Blutbad im Nachbarstaat der Dominikanischen Republik. „Sollten die Behörden in den nächsten 24 Stunden keine Lösung der politischen Krise finden, kann er hier zur Katastrophe kommen“, teilte der bei seinen Landsleuten überaus beliebte Sänger mit.

In dem vom Erdbeben zerstörten und von der Cholera heimgesuchten Haiti waren gestern rund 4,6 Millionen Wahlberechtigte dazu aufgerufen, neben einem neuen Staatspräsidenten auch sämtliche 99 Abgeordneten im Parlament sowie 11 der 33 Senatoren neu zu bestimmen. Zwölf der 18 Kandidaten forderten bei der provisorischen Wahlkommission CEP die Annullierung der Wahlen. Sie warfen den Behörden massiven Betrug vor und riefen ihre Anhänger zu Protesten in der Hauptstadt und in anderen Städten des Landes auf.

Wyclef forderte eine unabhängige Untersuchung der internationalen Gemeinschaft. Gleichzeitig machte er den „massiven Betrug“ für die politische Krise verantwortlich. „Wir  alle wissen, wer dafür verantwortlich ist. Die Partei von René Préval, hört man auf den Straßen. Ich möchte nicht spekulieren, ich will eine Untersuchung“.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Twitter

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!