Regionalwahlen in Venezuela: Opposition zieht in das Rathaus von Maracaibo

Eveling Trejo de Rosales

Datum: 06. Dezember 2010
Uhrzeit: 02:18 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Weiterer Dämpfer für Hugo Chávez

Bei den gestrigen Wahlen in Venezuela hat die regierende Partei von Hugo Chávez (PSUV) einen weiteren Dämpfer erlitten. Die Oppositon gewann nach Berichten der venezolanische Nachrichtenagentur (VNA) das Bürgermeisteramt von Maracaibo, der zweitgrößten Stadt des Landes.

Ungeachtet der heftigen Unwetter wurden in Venezuela am gestrigen Sonntag zwei Gouverneure und elf Bürgermeister in mehreren Regionen des Landes gewählt. Besonders umkämpft war dabei das Rathaus von Maracaibo, zweitgrößte Stadt des Landes und einstige Hochburg  der PSUV am erklärten Ziel. Die Partei von Chávez wollte die wichtige Hafenstadt am Lago de Maracaibo zurückgewinnen, scheiterte jedoch deutlich. Nach vorläufigen Berichten gewann die Kandidatin der Opposition (MUD), Eveling Trejo de Rosales, mit 58,68 Prozent der Wählerstimmen. Der Kandidat der PSUV, Gian Carlo Di Martino, brachte es dagegen nur auf 41,32 Prozent.

Insgesamt waren etwa 1,7 Millionen Wahlberechtigte zu den Urnen aufgerufen. Die Nationale Wahlkommission CNE entschied die Abstimmung durchzuführen, obwohl mindestens 34 Menschen bei den seit zwei Wochen anhaltenden Überschwemmungen und Erdrutschen getötet wurden. Chávez hatte seine Landsleute über Fernsehansprachen aufgefordert, ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Nach Berichten der CNE verliefen die Wahlen reibungslos, allerdings gab es eine hohe Wahlenthaltung von knapp 50 Prozent. Zudem schlossen die Wahllokale eine Stunde (19:00 Ortszeit) später.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    albert einstein

    so ist das lieber hugo, grosser führer. wenn die leute auf dringend notwendige hilfe warten…..
    die nicht kommt….. weil du wochtoger sein willst als das volk, haben sie keine zeit mehr um wählen zu gehen, da nützen auch 1 std. längere wahlzeiten.
    aber wie die vergangenheit zeigte, kannst du ja nichts mehr lernen weil dein gehirn schon so voll ist, mit deinem revolutionsscheiss.

  2. 2
    albert einstein

    ist, du darfst sogar meine komentare lesen und komentieren…. schön nicht?

  3. 3
    ttenzer

    Nur um das nochmal herauszuheben und zu betonen: VOL MIT SCHEISSE

  4. 4
    albert einstein

    ttenzer……….. bist du krank heute, hast du durchfall und kannst voll nicht richtig schreiben?
    aber vielleicht hat’s in deinem hirn auch keinen platz mehr für das 2. L

    bleib gsund burle

  5. 5
    albert einstein

    ja chris, im gegensatz zu viele kann ich noch zählen.
    danke für deine fürsorge.

  6. 6
    ttenzer

    Na ja, ich muss nebenbei auch noch arbeiten, da verleirt man schon mal ein L, bei Dir fehlt übrigens ein N bei vielen und danke schreibt man Groß in diesem Fall!!! Soviel dazu.

  7. 7
    ttenzer

    Ja, ich weiß! Verliert war falsch geschrieben, entschuldigung!

  8. 8
    togo

    „Bei den gestrigen Wahlen in Venezuela hat die regierende Partei von Hugo Chávez (PSUV) einen weiteren Dämpfer erlitten“

    Das kann man nicht sagen. Es hat sich so gut wie nichts geändert in der politischen Landschaft. Regierung und Opposition konnten alle ihre Städte und Bundesstaaten halten. Es war lediglich interessant in Gebieten wo bisher die PPT regierte (Municipio Achaguas und Bundesstaat Amazonas). Die Partei PPT gehörte bis September 2010 zum Regierungslager, wechselte aber dann vor den Parlamentswahlen auf die Seite der Opposition.
    Im Municipio Achaguas gewann die PSUV und im Bundesstaat Amazonas gewann der bisherige Gouverneur der PPT knapp mit 51,1%.

    In Maracaibo hat schon 2008 die Opposition gesiegt. Eine richtige Hochburg war das von der PSUV bzw. MVR nicht wirklich. Zwar gewann Di Martino 2004 knapp die Bürgermeisterwahlen aber bei den Gouverneurswahlen siegte in Maracaibo 2004 ebenfalls die Opposition.

    • 8.1
      Joern

      Nicht ablenken, Togo. Da sind Du und Deine Mit-Kommunisten nämlich einsame Klasse. Ebenso wie die anderen kommunistischen Blättchen, die aber kein Mensch liest. Erklärtes Ziel der roten Hugosocken war das Bürgermeisteramt in Maracaibo—das wurde gottseidank verfehlt. Denn in Südamerika sind die Menschen anscheinend schlauer, als die europäischen Sesselhocker, die alles nur von den Schmierenblättern kennen, niemals in Venezuela waren (höchstens zum Urlaub) und von der Materie keine Ahnung haben.

      Also, lest weiter eure Schundblätter, Genossen, aber behaltet eure Lügengeschichten fuer euch. Ihr gehört eh zur aussterbenden Rasse…Im übrigen gibt es nichts schlimmeres als niveaulose Kommentare von unwissenden Schreiberlingen. Die gibt es woanders zu Genüge–Hier zum Glück nicht.

      • 8.1.1
        togo

        Joern, du lenkst ab. Im Artikel wird der Eindruck erweckt als hätte in Maracaibo Chavistas regiert („Opposition zieht in das Rathaus von Maracaibo“). In einem sachlichen Kommentar mit belegbaren Zahlen erklärte ich, dass schon seit 2008 die Opposition in Maracaibo regiert und dass Rosales auch schon bei den Gouverneurswahlen 2004 eine Mehrheit in Maracaibo hatte.

        Ihre Äußerungen über Rassen, aussterben usw. will ich gar nicht kommentieren. Sie sind ideologisch anscheinend in den 40ern stecken geblieben

  9. 9
    ttenzer

    Jetzt würde mich mal interessieren wer denn nun wirklich in Venezuela gelebt hat oder noch immer dort lebt? Urlaub zählt nicht. Ich für meinen Teil habe sehr lange Zeit beruflich dort verbracht, dort geheiratet, ein Kind gezeugt und ein großer Teil meiner Familie (Gattin) lebt immer noch dort.

  10. 10
    Olivia Kroth

    Die PSUV hat das Bürgermeisteramt in MARACAIBO verloren und dafür andere Posten landesweit gewonnen. Von einem „Dämpfer“ zu reden ist eher tendenziös. Die PSUV hat sich im Gegenteil gut behauptet.

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