Unwetter in Venezuela: Große Worte statt Taten

miranda

Datum: 06. Dezember 2010
Uhrzeit: 09:22 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Heftige Kontroverse ausgelöst

Bei einem Rundgang durch die Stadt Higuerote (Bundesstaat Miranda) lösten die Worte von Präsident Hugo Chávez eine heftige Kontroverse aus. Statt der erwarteten Hilfe hatte der bolivarische Führer nur markante Worte im Gepäck.

In Higuerote, eine der wohl bekanntesten und attraktivsten Orte der Küstenregion von Barlovento, steht das Wasser einen Meter hoch. Die Lage in der Stadt ist katastrophal. Rund um die exclusiven Touristenhotels sieht es allerdings anders aus. Dort wurden von den Besitzern in den vergangenen Jahren Millionen in die Abwasserentsorgung und umliegende Infrastruktur investiert. „Während wir hier im Dreck und Wasser versinken, gibt es Hotels und andere gewaltige Gebäude, wo nicht mal eine Pfütze zu sehen ist. In diesen kapitalistischen Hochburgen gibt es aber auch die meisten Arbeitslosen. Dort werden wir jetzt die Obdachlosen einquartieren“, teilte Chávez in einer Ansprache mit.

Die Antwort kam schnell. „Wir dachten, dass Chávez dringend benötigte Medizin, Nahrung und Trinkwasser für die leidende Bevölkerung mitbringt. Er kam allerdings, um wieder einmal seine bekannten Abrechnungen zu machen“, teilte der Gouvereur von Miranda, Henrique Capriles mit. „Nach 15 Tagen Regen besucht er die Region ohne Koordination mit den lokalen Behörden. Bevor er die Hotels mit Obdachlosen belegt und leere demagogische Phrasen verbreitet, soll er lieber mit deren Eigentümern verhandeln“, so Capriles.

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  1. 2
    albert einstein

    der grosse (führer) sprücheklopfer, furzt an und wieder ab. und will jene bestrafen, die ihre hausaufgaben gemacht hatten.
    und dann sein verbaler rundumschlag, statt taten.
    er hat total vergessen, dass man um werte zu besitzen auch dafür hart arbeiten muss um diese sich zu erschaffen.
    sozialismus heisst nicht den andern ihr hab und gut zu stehlen, sondern;
    etwas zu schaffen und zu vollbringen!
    das einzigen was der trottel in rot vollbracht hat in den letzten 10 jahren war, den staat ins elend und ins mittelalter zu führen. ausser stundenlangen wiederholungen in den medien und sprücheklopferei, kann ernur den politclown spielen.
    jede korrupte xxx vor ihm, war noch besser.
    seine art umverteilung der landeswerte heisst; die eigenen taschen füllen und natürlich alle taschen seiner anhänger und speichellecker.
    wenn dann noch ein paar krümel übrigbleiben, kann man ja den armen 1470 tonnen verblilligte grundnahrungsmittel verkaufen….. = 50gr. pro kopf der bevölkerung. oder wenn nur die 20% armen was bekommen sollen 250gr.pro kopf.
    sieht so die revolution aus? im ausland werden milliarden für unnutzes spielzeug der eneräle verpulvert und im eigenen land müssen die leute schwimmen lernen, damit sie dort leben können.

    aber der kranke mann sieht sich ja noch als messias und heilsbringer, ja sogar als inkarnation des vielgerühmten simon bolivar.

    das ist nur krank und sowas wird hier gewählt?

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