Unwetter in Venezuela: Chávez unterzeichnet Notverordnung

chavez

Datum: 07. Dezember 2010
Uhrzeit: 02:46 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Dekret gilt für die nächsten 90 Tage

Der venezolanische Präsident Hugo Rafael Chávez Frías hat am Montagabend die Notverordnung für Zulia, Mérida, Nueva Esparta  und Trujillo unterzeichnet.

„Ich erkläre für Zulia, Mérida, Trujillo und Nueva Esparta den Notstand. Die Situation hat sich in den letzten Tagen dort extrem verschlechtert. Das Dekret gilt für die nächsten 90 Tage“ so Chávez .

Der Präsident kündigte die Schaffung von mehreren Unterkünften für Obdachlose in Kasernen an. „Unsere bereitgestellten Notunterkünfte sind total überfüllt. Wir bringen die Opfer in militärischen Anlagen unter“. Das Staatsoberhaupt kritisierte die Äußerungen des Gouverneurs von Miranda, Henrique Capriles Radonski, der seinen ungeplanten Auftritt vom Sonntag hart kritisierte.

„Dieser Faschist. Sein Verhalten ist unverantwortlich. Ich stütze mich auf die Verfassung. Die Bourgeoisie hat Deiche um ihre Hotels gebaut, das Wasser fliesst nun in die Slums der Armen“, so der bolivarische Führer.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    roland-g

    „Chávez unterzeichnet Notverordnung“ und zeigt , das man das auch positiv nutzen kann -> „Präsident Hugo Chávez kündigte Enteignungen an, um für die durch die Unwetter obdachlos gewordenen Menschen neue Unterkünfte zu errichten. Etwa 90.000 Menschen sind durch die Überschwemmungen obdachlos geworden.“

    (Quelle: http://latina-press.com/news/60943-katastrophe-in-kolumbien-bisher-24-todesopfer-geborgen/

    schon traurig, wenn jemand vor nichts zurückschreckt

    Auch findet er weiterhin Zeit, die „nicht genehmen“ Gouverneure und Bürgermeister (Opposition) anzugreifen.
    Beispiel: Gouverneur von Miranda wird als Faschist bezeichnet

    http://latina-press.com/news/60952-unwetter-in-venezuela-chavez-unterzeichnet-notverordnung/

  2. 2
    regina -g

    Notstand wird ausgerufen –
    aber die Kids sollen ab morgen wieder in die Schulen geschickt werden . Wenn ich sehe , wie die Häuser durch die Feuchtigkeit Schaden genommen haben ( oder noch schlimmer )
    dann kann und will ich diese Anordnung des Schulministeriums nicht verstehen . Es braucht nur wieder anfangen zu regen und nix geht mehr , Wie bekommen sie die Kinder auf die Schnelle evakuiert und wohin ??
    Die Eltern könnten die Kids auch nicht mehr abholen ,
    weil die Autos nun mal keine Boote sind ….
    Schwachsinn – mehr als Schwachsinn , wie vieles , was im Moment in VE abläuft …
    Sorry , aber so etwas macht mich – als Betroffene – sehr wütend !!

  3. 3
    albert einstein

    was kann man dazu noch gross erklären?
    ich wünsche mir sehr, dass alle bewunderer von chavez, bei uns in den überschwemmten gebieten leben müssen.
    die situation wäre nicht halb so schlimm, wenn die regierung ihren grossmundigen versprechen nachgekommen wäre. stattdessen hat die führungsriege nur noch zeit und geld, um sich medienwirksam zu presentieren, mit militärparaden bei jeder gelegenheit zu demonstrieren, und durch unsinnige waffenkäufe genau jenes geld verschleudern, welches das heutige desaster hätte eindämmen können.
    notstand, enteignen, faschisten, imperium….. das sind die einzigen schlagworte unserer regierung. leider….. es gäbe bei gott wichtigeres, zu erfüllen… nicht nur zu versprechen

  4. 4
    regina -g

    Schule beginnt in den Notstandsgebieten erst am 10. Januar wieder

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