CEPAL lobt Verringerung der Armut in Venezuela

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Datum: 19. Dezember 2010
Uhrzeit: 16:57 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Ungleichheit und Armut zurückgegangen

Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) hat die Verringerung der Armut und Ungleichheit innerhalb des Bevölkerung Venezuelas gelobt. Laut einem Bericht der Kommission hat sich in den letzten zehn Jahren die Ungleichheit und Armut in Argentinien, Brasilien, Bolivien und Venezuela verringert.

Alicia Bárcena, Exekutivsekretär der CEPAL gab bekannt, dass Lateinamerika heute eine fortschrittliche Region ist. „Es gibt einen Unterschied zu den 90er Jahren. Argentinien, Brasilien, Bolivien und Venezuela sind die Länder in der Region, welche die bestehende Ungleichheit und Armut unter ihrer Bevölkerung verringert haben“, teilte Bárcena in einem Interview am heutigen Sonntag mit.

Die Aufgaben der CEPAL bestehen in der wissenschaftlichen Untersuchung der Entwicklungsprobleme und – prozesse in Lateinamerika, der Unterstützung und Beratung lateinamerikanischer Regierungen in ihren Entwicklungsanstrengungen sowie in der Ausbildung von Planungsstäben für die nationalen Verwaltungen.

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  1. 1
    Chris

    ..verstehe nun bald garnichts mehr , hier wird doch stándig das Gegenteil erzáhlt …..leere Regale , hungernde Leute….

    • 1.1
      roland-g

      Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
      Leere Regale und hungernde Leute hat doch nicht unbedingt etwas mit arm oder reich zu tun. Auch wenn man reich ist, kann man hungern, weil es nichts gibt.
      Und
      nur weil ein Venezolaner vor 10 Jahren 150.000 Bs verdient hat und heute vielleicht 1.200und BsF verdient, ist er nicht reicher. Wo er vor 10 Jahren 300 Bs bezahlt hat, bezahlt er heute 4 BsF. Also auf gut deutsch; er hat zwar heute mehr Geld (daraus schließt man wohl, das die Armut zurück gegangen ist), bekommt aber weniger dafür.

      • 1.1.1
        Chris

        das hört sich immer so an als wenn es das nur in Venezuela gábe .In Argentinien haben sich wáhrend der letzten 10 Jahre ebendfalls die Preise teilweise verzehnfacht . Das liegt also im Trend , und anscheinend in vielen Gegenden, dazu kommt das mir erts vor 3 tagen erzáhlt wurde das die Supermárkte voll sind , von jemandem aus Caracas….

  2. 2
    roland-g

    „das hört sich immer so an als wenn es das nur in Venezuela gábe“
    hat niemand behauptet, aber es geht hier nun mal um Venezuela und nicht irgend ein anderes Land ;)

    „dazu kommt das mir erts vor 3 tagen erzáhlt wurde das die Supermárkte voll sind , von jemandem aus Caracas…“
    das mag sein; Caracas ist aber nicht Venezuela, sondern der Teil, wo man besonders vorsichtig sein muss (siehe caracazo z. B.)

    „In Argentinien haben sich wáhrend der letzten 10 Jahre ebendfalls die Preise teilweise verzehnfacht“
    und um wie viel sind die Löhne gestiegen?

  3. 3
    Chris

    Die Löhne liegen jetzt zwischen 3 und 5 mal höher. Der Liter Milch kostet zum Vergleich mehr als 1 euro Rinderfilet stieg von 4 Dollar auf 30 Dollar das kg. Auch bei Schnittkáse hat sich der Preis um gut 500% erhóht , nicht zu sprechen von Molkereiprodukten oder Dienstleistungen .,

  4. 4
    roland-g

    dann staune ich über diese Aussage: „Laut einem Bericht der Kommission hat sich in den letzten zehn Jahren die Ungleichheit und Armut in Argentinien, Brasilien, Bolivien und Venezuela verringert.“
    daraus würde ich persönlich schließen, das es auch bei euch nicht anders aussieht wie bei uns

    • 4.1
      Chris

      Die Wirtschaft hat ein Wachstum von gut 7 % , das ziegt sich vor allem an dr hohen Zahl an KFZ-Neuzulassungen ,auch an der steigenden Reisebewegungen an langen Wochenenden und zur Urlaubszeit .Ebendfalls der Verkauf von Sportmotorbooten reisst nicht ab . Den Argentiniern geht es gut , auch wenn sie es nie zugeben wollen , das Land ist so reich , das kriegen die einfach nicht kaputt gewirtschaftet obwohl die das schon mehrmals versucht hatten ….Jammern gehört dazu ..und je dicker das Auto desto mehr wird gejammert.., ich falle da schon lange nicht mehr drauf rein …

  5. 5
    spanishjack

    wieso muss laut chavez der bischof von caracas es beweisen wenn er behauptet, das chavez sein land in eine marxistisch-sozialistische diktatur führen will.das sieht doch jeder, die verstaatlichungen der unternehmen einschränkungen der meinungsfreiheit, sonderbefugnisse und der gleichen.
    als nette geste werden gefangene freigelassen.na ja wie das geht haben ihm seine freunde ja schon vorexerziert.chavez sollte mal beweisen ob er nicht das gegenteil vorhat.

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