Kein Ende der Energiekrise in Ecuador in Sicht

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Datum: 19. Dezember 2009
Uhrzeit: 12:31 Uhr
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Nach lediglich fünf Monaten im Amt legte der ecuadorianische Elektrizitätsminister Esteban Albornoz am Mittwoch sein Amt nieder. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem er in den letzten Wochen massiv in die Kritik geraten war.

Die Energiekrise im kleinen Andenstaat ist weiterhin akut. Ecuador ist derzeit nicht mehr in der Lage eine konstante Energieversorgung zu gewährleisten. Vor allem aufgrund einer anhaltenden Dürreperiode können die Wasserkraftwerke nicht mehr genug Strom erzeugen, um alle Haushalte und Firmen zu versorgen.

Nun setzte auch noch der Elektrizitätsminister Esteban Albornoz den Präsidenten Rafeal Correa von seinem Amtsrücktritt in Kenntnis. Nach Verschärfung der Energiekrise wurde er unter anderem von Oppositionspolitikern der „Fahrlässigkeit“ beschuldigt. Trotz seines Rücktritts ließ Albornoz in einer Presseerklärung verlauten, dass er die Krise stets mit „Professionalität“ und nach strengen „ethnischen Prinzipien“ bekämpft habe.

Hilfe scheint nun aus dem Nachbarland Kolumbien zu kommen. In der kolumbianischen Stadt Medellín einigte man sich darauf, die Lieferung von Strom zur Überbrückung des Engpasses bis zum 22. Januar fortzusetzen. Die Lieferungen sollen immerhin 25% des Defizits kompensieren können. Die Entscheidung wurde hierbei auch vom kolumbianischen Präsidenten Àlvaro Uribe getroffen, sie wird als Zusammenarbeit unter Nachbarländern bezeichnet.

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