Venezuela: Landwirte am Maracaibo-See beklagen Ausbeutung durch Großgrundbesitzer

vtv-03-09-09_14-17-07 013

Datum: 22. Dezember 2010
Uhrzeit: 17:45 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Angeblich schlechte Arbeitsbedingungen

Die Landwirte südlich des Maracaibo-Sees (Lago de Maracaibo) sollen vor der vom venezolanischen Präsidenten angeordneten Verstaatlichung von den Großgrundbesitzern der Gegend ausgebeutet worden sein. Dies gab heute Landwirtschaftsminister Juan Carlos Loyo bekannt.

Laut den Worten des Ministers beschwerten sich mehrere Arbeiter auf den Plantagen, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei der Lohnzahlung kam. Sozialleistungen sollen grundsätzlich nicht entrichtet worden sein. Außerdem beklagten sie sich über angeblich schlechte Arbeitsbedingungen und Nichteinhaltung des Kündigungsschutzes.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez hatte die staatliche Übernahme von bis zu 47 Großgrundbesitzern in der Gegend des Maracaibo-Sees bekannt gegeben. Der bolivarische Führer ordnete die Behörden an, große landwirtschaftliche Flächen in den Bundesstaaten Zulia und Mérida zu verstaatlichen.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Screenshot

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    regina -g

    Viele dieser Großgrundbesitze sind wie kleine Dörfer . Die Arbeiter haben da Häuser , ihre Kinder gehen dort zur Schule , sie werden ebenfalls medizinisch betreut . Und das seit Generationen schon !!
    Und genau diese Menschen protestieren im Moment GEGEN die Enteignungen ihrer Patrones . Sie verlieren dann nämlich auch alles .

    Aber – es darf nur noch gut sein , was dem Staate ( ?? ) gehört .

    Solche Enteignungen gabs doch in Afrika auch , und man schaue sich nun viele dieser Ländereien an – brachliegend oder total heruntergewirtschaftet .

  2. 2
    lorito

    er soll erstmal seine eigenen Leute ausbezahlen, da warten immer noch Zehntausende auf ihre gesetzlich zustehenden Zahlungen….und das 2 Tage vor Weihnachten….

    Dieser Konflikt ist wohl nur noch per Waffengewalt zu entscheiden, wer verliert darf gehen….

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!