Kolumbien: FARC planten Entführungen in Mexiko, Venezuela, Paraguay und Peru

santos

Datum: 25. Dezember 2010
Uhrzeit: 04:49 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos gab bekannt, dass die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) mehrere Entführungen in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern geplant hatten.

Nach Aussage von Santos ergaben Computer-Daten, die bei einem Angriff auf das Lager des getöteten ehemaligen Kommandeurs der Rebellen, „Mono Jojoy“ sichergestellt wurden, dass in Mexiko, Venezuela, Paraguay und Peru mehrere Entführungen durch die Guerillas geplant waren. „Ich hoffe die Welt begreift, was die FARC wirklich ist und wie sie funktioniert“, teilte Santos bei einer Ansprache in der Stadt Cali mit.

Die FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens / Volksarmee) sind eine linksgerichtete, sich selbst als marxistisch bezeichnende kolumbianische Guerillabewegung, die seit dem Jahr 1964 einen bewaffneten Kampf gegen den Staat und seine Repräsentanten führt, aber auch Unbeteiligte zum Ziel ihrer gewalttätigen Aktionen macht. Sie sind gegenwärtig die größte Guerillaorganisation Lateinamerikas. Die FARC werden von Kolumbien, Perú, USA, Kanada und den 27 EU-Mitgliedsstaaten als terroristische Organisation eingestuft

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