USA entzieht Botschafter Venezuelas überraschend Visum

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Datum: 30. Dezember 2010
Uhrzeit: 01:50 Uhr
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Autor: Dietmar Lang
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► Washington reagiert auf Chávez Ablehnung von Larry Palmer

Der Diplomatenstreit zwischen Venezuela und den USA verschärft sich weiter. Washington entzog nun überraschend dem Botschafter des südamerikanischen Landes in den USA, Bernardo Alvarez, das Visum.

Das US-Außenministerium begründete den Schritt mit der Weigerung von Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez, den nominierten Botschafter Larry Palmer in Caracas seine Arbeit aufnehmen zu lassen. Palmer hatte im Vorfeld die Regierung des bolivarischen Staates scharf kritisiert und ihr Verbindungen zu kolumbianischen FARC-Rebellen nachgesagt. Zudem zeigte er sich besorgt über den Einfluss Kubas auf das venezolanische Militär, welchem er gleichzeitig „niedrige Moral und mangelnde Professionalität“ vorwarf.

Alvarez befindet sich derzeit auf Urlaub in Venezuela. Ihm droht eventuell eine offizielle Ausweisung aus den Vereinigten Staaten. Eine Stellungnahme des venezolanischen Außenministeriums, welches nach eigenen Angaben bislang noch nicht offiziell über den Vorgang informiert worden sein soll, liegt zur Stunde noch nicht vor.

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