Explosion einer Öl-Pipeline in Mexiko: Zahl der Todesopfer steigt auf 30

Datum: 11. Januar 2011
Uhrzeit: 05:17 Uhr
Ressorts: Mexiko, Panorama
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Autor: Redaktion
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► Polizist starb an den Folgen der erlittenen Brandverletzungen

Die Zahl der bei der Explosion einer Öl-Pipeline in Mexiko gestorbenen Personen ist auf 30 gestiegen. Ein Polizist starb am gestrigen Montag an den erlittenen Brandverletzungen.

Am 19. Dezember explodierte in San Martín Texmelucan im Bundesstaat Puebla, rund 80 Kilometer östlich der Hauptstadt Mexico-City, die 30 Zoll-Pipeline des staatliche Mineralölkonzerns Petróleos Mexicanos (PEMEX). 83 Häuser wurden nach letzten Informationen beschädigt, 32 vollständig zerstört. Hunderte Bewohner wurden evakuiert, in einem Umkreis von fast zwei Kilometern brach die Stromversorgung zusammen. Unter den Todesopfern waren auch 13 Kinder und Jugendliche.

Inzwischen hat der Konzern 45 Mitarbeiter wegen des Verdachts auf Treibstoff-Diebstahl entlassen. Laut einem Sprecher des Unternehmens werden die Entlassenen von der Justiz angeklagt. Gleichzeitig gab der Konzern bekannt, den Hinterbliebenen der Opfer rund 76 Millionen Pesos (6,2 Millionen Dollar) Schadenersatz zu zahlen.

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