Fotogalerie: Unwetter-Tragödie in Rio de Janeiro
Mehr als 500 Todesopfer durch Schlammlawinen befürchtet
In der bergigen Region im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro sind nach Erdrutschen mehr als 500 Menschen in den Schlamm- und Geröllmassen ums Leben gekommen. Bis Redaktionsschluss am Donnerstag, 13. Januar 2011 um 3:00 Uhr MEZ gaben die Stadtverwaltungen nachfolgende Opferzahlen bekannt:
- Nova Friburgo: 225 Tote
- Teresópolis: 223 Tote
- Petrópolis: 39 Tote
- Sumidouro: 19 Tote

Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Todesopfer in den kommenden Stunden und Tagen weiter ansteigen wird. Viele Menschen werden noch unter Trümmern vermisst, in einige Bereiche konnten die Rettungskräfte bislang noch gar nicht vordringen. Schweres Bergungsgerät wird derzeit aus der rund 100 Kilometer entfernten Millionenmetropole Rio de Janeiro herangeschafft, auch erste Spendenaktionen sind bereits angelaufen. Am Donnerstagvormittag hat die neue brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff die Katastrophenregion besucht und Soforthilfe von umgerechnet über 500 Millionen Euro für die betroffenen Städte zugesichert.
- 12-01-2011; Região Serrana, Rio de Janeiro; Ãreas atingidas pelas fortes chuvas na região serrana em Teresópolis ; Foto : Marino Azevedo
- 12-01-2011; Região Serrana, Rio de Janeiro; Ãreas atingidas pelas fortes chuvas na região serrana do estado; Foto : Marino Azevedo
- 12-01-2011; Nova Friburgo, Rio de Janeiro; Ruas inundadas nas áreas atingidas pelas fortes chuvas na região serrana do estado; Foto : Marino Azevedo
- 12-01-2011; Região Serrana, Rio de Janeiro; Ãreas atingidas pelas fortes chuvas na região serrana em Teresópolis ; Foto : Marino Azevedo
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