Venezuela: Chávez kündigt Lieferung russischer Panzer an

chavez

Datum: 22. Januar 2011
Uhrzeit: 05:04 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Für 4.4 Milliarden Dollar Waffen gekauft

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat die Ankunft einer ersten Lieferung von 35 russischen Panzern bekannt gegeben. Die Ankündigung diente als provokative Antwort auf die Forderung von Gegnern in der Nationalversammlung, welche die Regierung um ein Abbrechen aller geplanten Käufe von militärischen Waffen baten.

„Bald beginnt der Ankunft von 35 Panzern für unsere Panzerbrigade“, teilte Chávez mit. Weitere Einzelheiten gab er nicht bekannt. Seine Aussage bezog sich auf die Vereinbarung mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin vom Oktober vergangenen Jahres. Der bolivarische Führer hatte in Moskau 95 Panzer gekauft, welche in den kommenden Monaten ausgeliefert werden.

Chávez erinnerte daran, dass in den letzten Jahren für 4.4 Milliarden Dollar Schulflugzeuge und Radaranlagen aus China, sowie Gewehre, Hubschrauber, Flugzeuge und Panzer aus Russland gekauft wurden. Die Opposition forderte alle geplanten Käufe zu stoppen und das Geld in soziale Programme für die notleidenden Bevölkerung zu investieren.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    albert einstein

    warum das geld nicht in waffen investieren, denn damit kann der hugo endlich seine parteihorden (revoluzions-milizen) ausrüsten, damit diese im fall (was in anbetracht der neubestzung der armeespitze nicht der fall sein dürfte) einer matübernahme durch das stimmvolk, dem führer seine macht erhalten können.
    sozialprogramme welche durch die presse aufgepuscht werden, sind in der meinungsbildung hilfreich, aber sich ist sicher, mit waffengewalt schafft man tatsachen und die muss auch die opposition akzeptieren.
    in der zwischenzeit wird das volk durch misswirtschaft, verstaatlichungen, vetternwirtschaft, korruption, mediale beeinflussung und berieselung und ab und zu ein wenig verbilligtes grund (futter) ruhig gehalten. und wenn man wieder mal eine kundgebung vor dem presidentenpalast braucht, karrt man ein paar tausen schreihälse in roten leibchen (la coste) heran, gibt ihnen 100 bolivares taschengeld, gratis saufen und fressen, und vergütet das ganze aus der wahlkasse oder sonst einer stillen geldquelle.

  2. 2
    albert einstein

    zuerst werden raffinerieanteile der pdvsa mehr als halb verschenkt (verscherbelt), dann wird zukünftiges staatseigentum verpfändet, nur um den russen alte waffensysteme für teures geld abzukaufen. als hätte venezuela keine anderen probleme als armeeaufrüstung, kaufen. anderseits schreit die regierung chavez die halbe welt zusammen und sammelt almosen für die eigenen überschwemmungsopfer.
    mein vorschlag wäre: wenn hugo chavez und seine dickwanzgeneräle so gerne ketten klirren hören………….. sollen sie doch in ein
    SADO-MASO studio und sich verwöhnen lassen, auf staatskosten und das so oft sie wollen. die rechnung für den staat geht sicher auf.

  3. 3
    panzi-wanzi

    mal schauen wie lange die funktionieren…bin mir todsicher – in drei monaten funktioniert nur noch die Hälfte, aber Hugo kann auch dann noch parrieren, er machts wie der Wüstenfuchs, klebt aus Kartonage Panzer zusammen, bepinselt sie mit nichtstaugender venezolanischer Farbe und lässt sie bei der nächsten Parade aufmaschieren, bin mir sicher die Generäle merken nix…hihihihi

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