Dominikanische Republik verbietet Import des Grünen Leguan

Datum: 27. Januar 2011
Uhrzeit: 17:22 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Ökosystem gefährdet

Das Ministerium für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Dominikanischen Republik hat die Einfuhr und Vermarktung des Grünen Leguan verboten. Damit sollen nach Angaben des Ministeriums negative Auswirkungen auf das Ökosystem verhindert werden. Die Population des Tieres hat sich im Nachbarland von Haiti stark erhöht, insbesondere im Gebiet von Bani (Provinz Peravia). Dort wird der Leguan gezüchtet und vermarktet und wird für die Zerstörung von Nestern und Eiern einheimischer Vogelarten verantwortlich gemacht.

Der Grüne Leguan (Iguana iguana) ist ein Vertreter der Leguane (Iguanidae), dessen Lebensraum in Mittelamerika und Südamerika liegt. Der Iguana gehört zu den beliebtesten Terrarientieren und wird mittlerweile in Südamerika auf Farmen für diesen Zweck gezüchtet. Aufgrund ihrer Endgröße wird den meisten dieser Individuen keine artgerechte Haltung gewährt, da viele Käufer nicht ahnen, dass der meist klein verkaufte Leguan später bis zu 2 Metern lang wird.

In manchen Ländern hat der Grüne Leguan eine kulinarische Bedeutung. Das Fleisch wird von erjagten Tieren ebenso wie in Farmen gehaltenen Tieren gesammelt. Sie werden als Speise „Grüne Hähnchen“ genannt. Der Grüne Leguan ist unter anderem durch die Zerstörung des südamerikanischen Regenwaldes gefährdet.

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