Dominikanische Republik und Kuba profitieren vom Volksaufstand in Ägypten

protestkairo

Datum: 31. Januar 2011
Uhrzeit: 16:27 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Lage ändert sich stündlich

Immer mehr Urlauber stornieren angesichts der chaotischen Lage in Ägypten ihren wohlverdienten Urlaub. Zwar ist die Lage in den Tourismus-Gebieten am Roten Meer noch ruhig, die angespannte Situation in dem nordostafrikanischen Staat ändert sich jedoch fast stündlich. Davon profitieren nach Berichten mehrerer führender Reiseveranstalter unter anderem die Dominikanische Republik und Kuba.

Ägyptens Präsident Husni Mubarak hat nach tagelangen Protesten mit mehr als 100 Todesopfern die Regierung umgebildet. Der Volksaufstand treibt den Ölpreis in die Höhe‎ und verunsichert tausende von Feriengästen. Zahlreiche Länder, unter anderem Brasilien, Deutschland, die USA, China, Australien, Griechenland oder die Türkei haben Rückholaktionen für ihre Bürger gestartet. Ab sofort können freie Plätze auf Flügen der AirBerlin vonSharm el Sheik, Hurghada und Marsa Alam nach Deutschland gebucht werden.

Das Auswärtige Amt rät derzeit von Reisen nach Ägypten aufgrund der instabilen Lage ab. Insbesondere von Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez sowie in die urbanen Zentren im Landesinnern und im Nildelta. Die am 28. Januar verhängte nächtliche Ausgangssperre für die Städte Kairo, Alexandria und Suez ist verlängert worden. Ägyptische Sicherheitskräfte mit Ausnahme des Militärs zeigen derzeit keinerlei Präsenz. Reisen nach Ägypten können nach Ansicht von Verbraucherschützern wegen der aktuellen Unruhen kostenlos storniert werden.

Die Lufthansa hat auf ihrer Website eine Sonder-Telefonnummer veröffentlicht (+49-30-50570341), unter der Flüge ausschließlich ab Kairo gebucht werden können.

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  1. 1
    dongo

    I hope that there will start a revolution in Cuba also, against Fidel.

    Hasta la victoria siempre

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