Venezuela: „Hugo Chávez ist der Bin Laden Lateinamerikas“

mack

Datum: 14. Februar 2011
Uhrzeit: 10:17 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Vollständiges Embargo gefordert

Nach den Worten von Connie Mack IV, US-amerikanischer Politiker und Vetreter des Bundesstaates Florida im US-Repräsentantenhaus, ist der Präsident von Venezuela der Bin Laden Lateinamerikas. Mack teilte mit, dass die Bolivarische Republik auf die Liste der den Terrorismus fördernden Staaten aufgenommen werden müsse.

Connie Mack ist Mitglied einer bekannten Politikerfamilie. Sein Vater Connie Mack III saß für den Staat Florida zwischen 1983 und 2000 in beiden Kammern des Kongresses. Sein Urgroßvater Morris Sheppard vertrat zwischen 1901 und 1941 den Staat Texas ebenfalls in beiden Kongresskammern und sein Ururgroßvater John Levi Sheppard war von 1899 bis 1902 Kongressabgeordneter für Texas. Nach seiner bisher letzten Bestätigung bei den Kongresswahlen des Jahres 2010 läuft seine gegenwärtige Amtszeit noch bis zum 3. Januar 2013. Mack ist Mitglied im Haushaltsausschuss, im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Verkehr und Infrastruktur.

Mack ist bekannt für seine sehr kritische Einstellung gegenüber dem venezolanischen Präsidenten. In einem Interview forderte er nun ein vollständiges Embargo gegen das Land. In einer Rede teilte er mit, dass Chávez die Freiheit und Demokratie in Lateinamerika zerstören wird. „Wie Bin Laden und Ahmadinedschad hat das venezolanische Staatsoberhaupt erklärt, dass die USA sein Todfeind sind. Um seine Macht zu sichern, geht er nach einem Vier-Stufen-System vor. Schritt eins: Gewinnen einer Präsidentschaftswahl- egal mit welchen Mitteln. Schritt zwei: Änderung der Verfassung mit weit reichenden Befugnissen. Schritt drei: Herbeireden einer Krise, um noch mehr Vollmachten zu erhalten. Schritt vier: Deklaration zum Präsidenten auf Lebenszeit“, so Mack.

Connie Mack IV erinnerte daran, dass US-Außenministerin Hillary Clinton bereits im vergangenen Jahr die Aufnahme Venezuelas in die Liste der den Terrorismus fördernden Staaten forderte. „Das muss jetzt passieren“, so Mack. Gleichzeitig schlug er vor, die Öllieferungen aus Kanada zu erhöhen. „Das venezolanische Öl ist bekannt für seinen hohen Grad an Schwefel, deswegen gibt es keine große Nachfrage auf dem Weltmarkt. Wenn wir es nicht kaufen, hat Chavez keine Abnehmer. Ich fordere ein vollständiges Embargo“.

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  1. 1
    albert einstein

    ja meine lieben freunde, es ist zeit, endlich die sache beim namen nennen. 3 stufen des 4 stufenplanes von könig hugo sind schon erreicht. und weiter?? man kann von den venezolanern nur hoffen, dass sie endlich ihren trägen fetten ärsche erheben und iin ihrem schönen land für ordnung sorgen. und das oel können sie selber saufen.

    • 1.1
      togo

      Zu Schritt 2: Die derzeitige Verfassung bietet viele Möglichkeiten für die Bevölkerung. Die Befugnisse des Präsdienten halten sich in Grenzen. Man kann Gestze und Mandatsträger (auch den Präsidenten) per Referendum abwählen, wenn man dafür genug Leute zusammen bringt.

      Zu Schritt 3: Die jetztigen zusätzlichen Vollmachten des Präsidenten kann man kritisch sehen, aber sie sind zeitlich begrenzt und die erlassenen Gesetze können per Referendum rückgängig gemacht werden. Und die Krise war nicht herbeigeredet, denn die Überschwemmungen konnte jeder sehen!

    • 1.2
      Joern

      Eh, Albert, das hörte sich (was Kuba betrifft) aber ganz anders an. Das Öl können sie deshalb selber saufen, weil jetzt Brasilien kommt!!!

  2. 2
    togo

    Der Bin Laden Lateinamerikas ist und bleibt Luis Posada Carriles -> http://de.wikipedia.org/wiki/Luis_Posada_Carriles

  3. 3
    togoloco

    leider nur ein Wunschtraum…, jedes Volk bekommt das was es verdient – und ehrlich gesagt- die Venezolaner verdienen nix besseres als diesen Ghadaffi Verschnitt…
    Wir nennen sowas glaube ich „basura humana“…faul, träge, korrupt, vergesslich etc.etc. etc… Sind eben die Griechen Südamerikas…

    • 3.1
      Joern

      Ihr Togos habt doch die wenigste Ahnung überhaupt!!! Und wahrscheinlich sind alles wieder fakes, die ein und dieselbe Person betreffen.

      Chaves ist der Diktator Nummer eins, derzeit!! Ein Volk muss unterdrückt und kleingehalten werden, sonst funktioniert der Sozialismus nicht…

  4. 4
    Karl IV

    Hey Connie Mack IV…. Herzlichen Glückwunsch. Deine Intelligenz scheint etwa vergleichbar mit der eines kiemenatmenden Kaltblüters zu sein, nur dass diese sich glücklicherweise nicht lebendig oder nur in einem gesicherten Aqurium an Land aufhalten. Du bist wirklich das schmalzigste und dümmste Ami- Mondgesicht Nordamerikas (neben Bush), und gehörst eigentlich ins Meer geworfen oder besser in die Kanalisation oder Kloake..

  5. 5
    Hartz IV

    Connie hat Recht. Die Yankees unterstützen den Diktator mit ihren Ölkäufen aus Venezuela. Aber auch Connie weiss warum, denn das Land sitzt nun mal auf fetten Ölreserven. Der Schurke schmiert ein ganzes Volk mit seinem Öl, nur damit sie ihm die Stimme geben. Traurig wie der sozialistischer Diktator sein Volk moralisch und wirtschaflich kaputt macht. DDR, Nordkorea, Kuba, welch peinliche Beispiele vom Versagen dieses lächerlichen Systems.Sozialismus ist die primitivste Form einer Gesellschaftsordnung. Das Proletariat ergreift die Macht und bekämpft die Inteligenten, die Fähigen und die Leistungsträger der Gesellschaft. Hingegen sind Pluralität, eine gesunde Wirtschaftskraft welche allen nützt, und vor allem garantierte Bürgerrechte die auf allgemeine Menschenrechte beruhen, Feindesbegriffe im Sozialismus. Ich finde es lohnt sich immer gegen diese Ideologie das Wort zu ergreifen, danke Connie.

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