Kuba lehnt ausländische militärische Intervention in Libyen ab

GaddafiCastro

Datum: 27. Februar 2011
Uhrzeit: 10:37 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Aufruf zur Ruhe an die Behörden des nordafrikanischen Landes

Kuba hat beim in Genf (Schweiz) ansässigen Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine ausländische militärische Intervention in Libyen abgelehnt. Gleichzeitig bekräftigte die Regierung in Havanna ihren Aufruf zur Ruhe an die Behörden des nordafrikanischen Landes. “Wir können nicht akzeptieren, dass die tragische Situation in Libyen opportunistisch ausgenutzt wird. Es besteht ein großes Risiko, dass interventionelle Gelüste durch die Übernahme von Ressourcen befriedigt werden”, teilte Rodolfo Reyes, ständiger kubanischer Vertreter beim Menschenrechtsrat in Genf mit.

Der kubanische Außenminister Bruno Eduardo Rodríguez Parrilla hatte den US-Medien vorgeworfen, die Gewalt und militärische Angriffe in Libyen zu schüren. Der Minister gab bekannt, dass die kubanische Regierung die Ansicht von Fidel Castro teilt, nach der die Vereinigten Staaten Libyen besetzen wollen. Nach Meinung des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro wollen die Vereinigten Staaten Libyen besetzen. “El Commandante” ist nach seinen Worten überzeugt, dass “die USA nicht zögern werden, um vielleicht innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen dieses ölreiche Land zu überfallen”. Der Präsident von Venezuela, Hugo Chávez, hatte bereits vor Tagen seine Unterstützung für die Regierung in Libyen bekundet. Gleichzeitig betonte er seine Freundschaft mit Muammar al-Gaddafi und mehreren Führern der arabischen Welt.

Das höchste Gremium der Vereinten Nationen (UN) hat am Samstag (26.) einstimmig eine Resolution angenommen, welche Reisebeschränkungen gegen Gaddafi, mehrere Familienangehörige sowie Mitglieder des engeren Führungszirkels vorsieht. Ebenfalls wurden alle Vermögenswerte von Gaddafi, seinem Sohn Saif al-Islam, sowie vier weiteren Familienangehörigen mit sofortiger Wirkung eingefroren.

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  1. 1
    togo

    Chávez hat aber auch klargestellt, dass er nicht die Maßnahmen der libyschen Regierung unterstützt!

  2. 2
    Angiven

    Wer solche Massenmörder als Freunde hat,ist keinen Deut besser.Die 11 jährige Regierungszeit von Chavez hat es ja bewiesen,daß er nicht viel von Menschenrecht hält.Außer Nicaragua,Kuba und natürlich Venezuela haben sich alle Mittel und Südamerikaner distanziert.Träum mal schön weiter von Deinem Herren in Gnaden.

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