El Salvador: Versorgung mit Grundnahrungsmitteln weiter prekär

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Datum: 02. März 2011
Uhrzeit: 11:51 Uhr
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► Konsumentenschützer kritisieren Preisanstieg

Anfang Februar berichtete die salvadorianische Tageszeitung El Mundo von gravierenden Problemen bei der Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln, allen voran den (roten) Bohnen, die für die Armen der wichtigste Eiweißlieferant sind und ohne die eine Mahlzeit nicht denkbar ist. 2010 ist der Preis für Bohnen von $0.52 auf $1.24 Pro Pfund gestiegen, was einer Steigerung von 138% entspricht. Gleichzeitig ist auch der Preis für Mais – Basis für die Tortillas (Maisfladen) – gestiegen, wenn auch weniger stark.

Die Konsumentenschützer kritisieren diesen Preisanstieg heftig, weil die wichtigsten Grundnahrungsmittel damit vor allem für die Ärmsten unerschwinglich werden.Als Grund für die Preissteigerung gelten die Ernteausfälle als Folge der schweren Regenfälle im Vorjahr.

Anfang Februar gab die Regierung bekannt, dass 90 Mio. Quintales  Bohnen aus China importiert wurden, um eine  Nahrungsmittelkrise zu entschärfen. Die Kosten dafür belaufen sich auf $ 5 Mio. Normalerweise ist Nicaragua ein wichtiger Lieferant von Bohnen. Die chinesischen Bohnen sind zwar von anderer Qualität, schmecken angeblich aber auch sehr gut. Um die Lage auf dem Markt zu entspannen, wurde mit der Ausgabe von Bohnen zu einem Preis von $0,75 (statt der $1,25 am Markt) pro Pfund begonnen.

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