Guatemala: Regierung äußerst Skepsis über angeblichen Maya-Goldschatz

Datum: 02. März 2011
Uhrzeit: 16:39 Uhr
Ressorts: Guatemala, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Keine gesicherten wissenschaftliche Erkenntnisse

Die guatemaltekische Regierung hat Vorbehalte gegen die Existenz von 2.156 goldenen Gesetzestafeln im Izabal-See (Lago de Izabal) geäußert. Der deutsche Realschulrektor i. R Joachim Rittstieg (71) hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass er die Hieroglyphen des “Codex Dresdensis” entziffert habe und dabei Hinweise zu einem gigantischen Schatz in Guatemala entdeckte. Dabei soll es sich um acht Tonnen pures Gold handeln, welche sich nach seinem Bericht in einem steinernen Sarkophag befinden könnten.

Ein Sprecher der Regierung gab in einem Interview bekannt, dass es keine wissenschaftlichen Belege gibt, welche den Fund eines Schatzes rechtfertigen würden. Die technische Direktorin des Instituts für Anthropologie und Geschichte, Monica Urquizú teilte mit, dass sie einen offiziellen Bericht von Rittstieg erwartet, um die angebliche Entdeckung zu überprüfen.

Sie fügte hinzu, dass es keine gesicherten wissenschaftliche Erkenntnisse über die Existenz von großen Mengen von Gold durch die Maya-Zivilisation im Lago de Izabal gibt.

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