Venezuela: Menschenrechte in Burma sind einfacher zu bewerten

Pinheiro

Datum: 06. März 2011
Uhrzeit: 03:58 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Weigerung als lächerlich bezeichnet

Laut dem UNO-Menschenrechtsbeauftragten Paulo Sergio Pinheiro ist es einfacher die Situation der Menschenrechte in Burma zu bewerten, wie in Venezuela. „Es ist bedauerlich und lächerlich, aber es ist einfacher nach Burma zu reisen und die Situation der Menschenrechte dort zu bewerten, wie nach Venezuela. Es ist das einzige Land des Kontinents, welches sich weigert, seine Verpflichtungen zu erfüllen“, so Pinheiro.

Laut Erzbischof Baltazar Porras von Merida nutzt die Regierung ihre Mehrheit regelmäßig aus, um sich in krasser Form über die eigene Verfassung von 1999 hinwegzusetzen. Letztlich geht es ihr nach seinen Worten um die Umsetzung eines Sozialismus nach kubanischem Vorbild. Mögliche andere Meinungen werden regelmäßig mundtot gemacht. Minister, die aufmucken oder mächtig werden könnten, werden laut Porras als „Ratte“ oder als „Kapitalist“ beschimpft und abgesägt.

„Venezuela ist der einzige Staat in Lateinamerika, der den Besuch des Ausschusses zur Überprüfung der Situation der Menschenrechte permanent ablehnt. Die Regierung in Caracas hat ein Problem- hauptsächlich bei der Berichterstattung über freie Meinungsäußerung im Land“, so Pinheiro.

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