Haiti: Präsidentschaftskandidaten für Abbau des UN-Blauhelme Kontingents

minustah

Datum: 10. März 2011
Uhrzeit: 15:11 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Sicherheitsfunktionen aus eigener Kraft erfüllen

Die haitianischen Präsidentschaftskandidaten Michel Martelly und Mirlande Manigat haben mitgeteilt, dass sie für einen schrittweisen Abbau der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen (MINUSTAH) sind. Beide wollen sich nach eigenen Worten dafür einsetzen, dass Haiti aus eigener Kraft seine Sicherheitsfunktionen erfüllen kann.

Die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (MINUSTAH) ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen in Haiti. Mit seiner Resolution 1542 vom 30. April 2004 schuf der UN-Sicherheitsrat die Mission als Maßnahme gegen die von Haiti ausgehende Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit in der Region. MINUSTAH nahm zum 1. Juni 2004 die Arbeit auf. Das Mandat wurde mehrfach verlängert, zuletzt durch Resolution 1892 vom 13. Oktober 2009.

Truppensteller der militärischen Komponente von MINUSTAH sind Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Frankreich, Guatemala, Jordanien, Kanada, Korea, Nepal, Paraguay, Peru, Philippinen, Sri Lanka, Uruguay und die U.S.A..

Die Polizeibediensteten der Mission werden durch Ägypten, Argentinien, Bangladesh, Benin, Brasilien, Burkina Faso, Chile, China, Cote d’Ivoire, El Salvador, Frankreich, Guinea, Indien, Jamaica, Jemen, Jordanien, Kamerun, Kanada, Kroatien, Kolumbien, Madagaskar, Mali, Nepal, Niger, Nigeria, Pakistan, Philippinen, Ruanda, Rumänien, Russland, Schweiz, Senegal, Serbien, Spanien, Sri Lanka, Togo, Tschad, Türkei, die U.S.A. und die Zentralafrikanische Republik gestellt.

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