8.000 Obdachlose nach starken Regenfällen in Brasilien

Datum: 13. März 2011
Uhrzeit: 04:17 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Ernte in Gefahr

Durch starke Regenfälle sind im Süden von Brasilien rund 8.000 Menschen obdachlos geworden. Mehrere Personen wurden getötet, die Ernte von Getreide und Sojabohnen ist in der Grenzregion zu Paraguay und Bolivien ernsthaft gefährdet.

Nach Angaben der Zivilschutz-Abteilung sind die Städte Antonia, Morretes, Paranaguá, Guaratuba und Guaraquecabaam im brasilianischen Bundesstaat Paraná am stärksten von den Regenfällen betroffen. Weite Teile der Region stehen nach tagelangen Regenfällen unter Wasser, es gibt Probleme bei der Bereitstellung von Wasser und Strom. Durch Erdrutsche sind mehrere Bundesstraßen unpassierbar, mindestens ein Mensch wurde unter Tonnen von Schlamm begraben und konnte nur noch tot geborgen werden.

Im Bundesstaat Rio Grande do Sul starben in den letzten Tagen acht Menschen durch Überschwemmungen. Am stärksten ist die Gemeinde Sao Lourenço do Sul betroffen, der Ort steht meterhoch unter Wasser. Im Bundesstaat Mato Grosso do Sul, einer Region mit einer starken landwirtschaftlichen Tätigkeit, leben rund 66.000 Menschen seit mehreren Tagen in lokalen Schutzräumen. Landbesitzer gehen davon aus, dass bisher 30% der Getreide und Sojabohnen-Ernte vernichtet wurde.

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