Nicaragua: „USA und NATO wollen Gaddafi töten“

Datum: 22. März 2011
Uhrzeit: 15:22 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Beschlüsse des Sicherheitsrates bedrohen die Welt

Der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega hat die USA, EU und NATO beschuldigt, den libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi töten zu wollen. Gleichzeitig betitelte er die Vereinten Nationen als „Tyrannen und Diktatoren“. Sandinistenführer Ortega, der trotz Verbotes der Verfassung eine neuerliche Amtszeit im bitterarmen zentralamerikanischen Staat anstrebt, kritisierte seinen Amtskollegen Barack Obama. Dieser habe nach seiner Meinung während der aktuellen Tour durch Lateinamerika die Bombardierung Libyens befohlen.

„Während er (Obama) auf einer Reise durch Lateinamerika ist, werden Flugzeuge und Kriegsschiffe der USA und NATO-Truppen unter der Führung von Großbritannien und Frankreich gegen Libyen in Stellung gebracht. Sie wollen den Präsidenten dieses Staates, unseren Bruder Muammar al-Gaddafi töten“, klagte der Weggefährte des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez.

Der Vorsitzende der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) argumentierte, dass die Beschlüsse des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, darunter USA, Frankreich, und Großbritannien, „die ganze Welt bedrohen“. Gleichzeitig würdigte er die Enthaltung von Deutschland, Brasilien, China, Indien und Russland. Ortega wiederholte seine Loyalität zu Gaddafi, den er als „Bruder“ bezeichnete, mit dem er durch „dick und dünn“ gehen werde. Die USA, England und Frankreich, bezeichnete er als Schläger. „Diese Schläger terrorisieren ein ganzes Volk und eine ganze Region“.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Angiven

    Es ist nur meine Ansicht.Ich finde es richtig ,daß sich Deutschland der Stimme enthalten hat.Wir haben uns schon mehr als genügend von anderen Partnern reinziehen lassen(Afghanistan,Irak) oder sind fast gezwungen worden dazu.Jetzt verteufelt wieder die Nato, UN,Menschen-
    rechtskommission,usw.das Verhalten der deutschen Bundesrepublik.
    Wenn so ein irrer Gaddafi sein Volk auslöschen will kann er ja auch nicht mehr überleben.Wichtiger wäre es doch sämtliches Eigentum(Bargeld ,
    Banken,Immobilien und sonstiges einzufrieren oder zu enteigen bevor er
    die Gelegenheit hat alles in Sicherheit zu bringen.Kein Ein und Ausreise
    erlaubnis global,totales Embargo für Öl und sonstige Handelsgüter.Ich
    glaube da wird er mehr getroffen als wieder so einen beschissenen Krieg.
    Wenn ihr ihn loswerden wollt,haut eine Bombe in sein Versteck und dann ist Ruhe.Aber was kommt danach?

  2. 2
    Angiven

    Hab was vergessen.Ortga, Fidel,Chafez,Morales usw.sind aus dem selben Holz geschnitzt wie Gadaffi.Alles Brüder!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!