Dominikanische Republik: Für Tsunami-Naturkatastrophe nicht gerüstet

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Datum: 23. März 2011
Uhrzeit: 17:16 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Übung zur Tsunami-Frühwarnung „Carribbean Wave 11“ hat ergeben, dass die Dominikanische Republik für den Tsunami-Ernstfall nicht gerüstet ist. Der für die Übung verantwortliche Sprecher Juan Manuel Mendez teilte mit, dass die Behörden des beliebten Urlaubsparadieses nicht einmal einen Fluchtplan zur unmittelbaren Reaktion einer solchen Naturkatastrophe vorliegen haben. Das letzte Mal, dass ein Tsunami in der Dominikanischen Republik aufgezeichnet wurde, war im Jahr 1946. Damals zerstörte eine Welle mehrere Dörfer in der Provinz María Trinidad Sánchez, 190 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt. Nach historischen Aufzeichnungen wurden damals rund 500 Menschen getötet.

Anlässlich der Bebenkatastrophe in Japan haben die Staaten der Karibik erstmals eine Tsunami-Übung abgehalten. An der Katastrophensimulation „Carribbean Wave 11“ nahmen 33 karibische Inselstaaten, unter anderem Aruba, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Dominica, die USA, Martinique, Guadeloupe, Guyana und St. Martin, Granada, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Mexiko, Nicaragua, Niederlande (Bonaire, Curaçao, Saba, St. Eustatius und St. Martin), Panama, Peru, Dominikanische Republik, Vereinigtes Königreich (Anguilla, Bermuda, Cayman Islands, Turkey und Caicosinseln, Britische Jungferninseln und Montserrat); St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, St. Lucia, Sri Lanka, Surinam, Trinidad und Tobago und Venezuela teil.

Ziel der Übung „Carribbean Wave 11“ war, Kommunikationsverbindungen, Evakuierungspläne und Notfalleinsätze für den Krisenfall zu testen. Die Übung begann am Morgen mit einer fiktiven Erdbebenmeldung an die Teilnehmerstaaten, in der von Erdstößen der Stärke 7,6 auf der Richterskala vor den US-Jungferninseln die Rede war.

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