Ein Schweizer wird Ehrenbürger in der Dominikanischen Republik

Datum: 10. Januar 2010
Uhrzeit: 21:03 Uhr
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Autor: Redaktion
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In der Stadt Maimòn, Provinz Monseñor Nouel, wurde ein 57 jähriger Schweizer auf eine sehr spezielle Weise geehrt. Die Stadt Maimon adoptierte den Schweizer, in dem sie ihn zum „Hijo Adoptivo“ (Adoptivsohn) ernannte.

Seit 14 Jahren lebt der Schweizer Heinz Nievergelt – Abreu mitten im Herzen der Dominikanischen Republik. Als er sich vor Jahren auf der Karibikinsel niederließ, wurde er auf einige Missstände aufmerksam. Statt diese anzuprangern und schlecht zu reden, begann er sich aktiv für Verbesserungen einzusetzen und wurde zum Mann mit Rat und Tat.

Mitten unter der Bevölkerung, mit Ihnen lebend und fühlend, ist er am Puls des Geschehens und immer da anzutreffen, wo Not am Mann ist.

Er half und hilft wo er konnte und kann. So wurde er durch all seine Einsätze zu einem gefragten, angesehenen Mann in der Stadt und weit darüber hinaus.

Selbst der Präsident der Dominikanischen Republik, Dr. Leonel Fernandez, empfing Herrn Nievergelt – Abreu um dessen Ideen aufnehmen zu können.

Als Nichtdominikaner und Nichteinheimischer stieg er bei der örtlichen Feuerwehr bis zum Range eines Coronel, ein Sprosse unter dem Dienstgrad General, mit allen Rechten und Pflichten auf. Wie alles was er macht, tat er dies aus Überzeugung und Ehrenamtlich.

Sendungen für das Fernsehen und diverse Auftritte machten seine Arbeit und die seiner Organisation immer bekannter. Einheimische Personen und Institutionen suchten immer öfter den Rat und seine Hilfe. Manchmal scheint sein Haus der Treffpunkt von Politikern und Funktionären zu sein.

Ein Umstand der nicht nur Vorteile bringt, wie er meint. Manchmal benötige er Stunden um von A nach B zu gelangen, weil die Leute so manches wissen möchten und sich einen Tipp von ihm erhoffen. Hans hier Hans da. Mit der Aussprache Heinz haben die Dominikaner offensichtlich ihre Schwierigkeiten. Es kommt immer ein Hans, statt ein Heinz. Entscheidend dürfte eher sein, wie sehr die Menschen diesen Mann, der stillschweigend irgendwo im Land sein Tageswerk vollbringt, schätzen und lieben lernten.

Wenn er zuständige Stellen auf Missstände aufmerksam machte, um Lösungen bat, konnte er allerdings sehr unbequem werden. Lösungen sind das was er suche, meinte Heinz Nievergelt.

Nun wurde er, wohl bisher einmalig, von der Stadt Maimòn zum „Hijo Adopivo“ (Adoptivsohn) ernannt.

Er ist jetzt ein „Sohn der Stadt Maimòn“ in der Provinz Monseñor Noel. Ein Ehrenbürger. Auf diese Auszeichnung ist er sehr stolz, ist er jetzt doch ein Maimòneser.

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