Zweifel über die Zukunft der UN-Friedenstruppen in Haiti

MINUSTAH

Datum: 02. April 2011
Uhrzeit: 08:52 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Geplante Schaffung einer Armee

Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen herrscht Unsicherheit über die Zukunft der Friedenstruppen (MINUSTAH) in Haiti. Beide Kandidaten für das Präsidentschaftsamt im Nachbarland zur Dominikanischen Republik äußerten ihre Absicht zur Wiederherstellung der haitianischen Armee. Laut UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon muss die „die politische Haltung (geplante Schaffung einer nationalen militärischen Kraft) der zukünftigen haitianischen Regierung in den kommenden Monaten geklärt werden“. Der Generalsekretär wies darauf hin, dass die Zukunft der Friedensmission neu diskutiert werden müsse.

Die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen. Mit der Resolution 1542 vom 30. April 2004 schuf der UN-Sicherheitsrat die Mission als Maßnahme gegen die von Haiti ausgehende Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit in der Region. MINUSTAH nahm zum 1. Juni 2004 die Arbeit auf. Das Mandat wurde mehrfach verlängert, zuletzt durch Resolution 1892 vom 13. Oktober 2009 bis zum 15. Oktober 2010.

Truppensteller der militärischen Komponente von MINUSTAH sind Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Frankreich,Guatemala, Jordanien, Kanada, Korea, Nepal, Paraguay, Peru, Philippinen, Sri Lanka, Uruguay und die U.S.A..

Die Polizeibediensteten der Mission werden durch Ägypten, Argentinien, Bangladesh, Benin, Brasilien, Burkina Faso, Chile, China, Cote d’Ivoire, El Salvador, Frankreich, Guinea, Indien, Jamaica, Jemen,Jordanien, Kamerun, Kanada, Kroatien, Kolumbien, Madagaskar, Mali, Nepal, Niger, Nigeria, Pakistan, Philippinen, Ruanda, Rumänien, Russland, Schweiz, Senegal, Serbien, Spanien, Sri Lanka, Togo,Tschad, Türkei, die U.S.A. und die Zentralafrikanische Republik gestellt.

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