Tobago: Im Paradies kann es nicht schöner sein

PigeonPoint2

Datum: 08. April 2011
Uhrzeit: 09:07 Uhr
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Da wir die Zeitumstellung nun anscheinend verkraftet haben, wachen wir bereits sehr früh auf, und haben deshalb also einen langen schönen Tag vor uns.

Heute haben wir vor, zum „Pigeon Point“ zu fahren. Es ist der einzige Strand auf Tobago, an dem man Eintritt bezahlen muss. Dafür gibt es dort preiswert Liegestühle zu mieten, kleine Imbisslokale und Boutiquen. Die gesamte Anlage wirkt gepflegt und ist sehr hübsch.

Das typische Karibikfeeling empfindet man gleich sehr intensiv, da der Sand fein und weiß wie Mehl ist. Die Farbe des Wassers geht von hellem türkis über in fast weiß, wo die Wellen sich am Korallenriff brechen, um sich dahinter in ein leuchtendes, sattes blau zu verwandeln, welches bis zum Horizont reicht. Der Strand wird gesäumt von vielen Kokospalmen und Mandelbäumen. Beim Aussuchen des Liegeplatzes tut man gut daran, erst nach oben zu schauen, da die Palmen voll hängen mit dicken Kokosnüssen, unter deren Falllinie man sich nicht legen sollte.

Mir fällt auf, dass sämtliche Häuschen der Anlage in bunten Farbtönen frisch gestrichen wurden. Ich erwähnte bereits, dass erst vor kurzem genau hier in dieser Anlage der Drehort für die Fernsehserie „Traumhotel Tobago“ war. Von ein paar einheimischen Freunden, die als Komparsen mitgewirkt hatten, habe ich erfahren,  dass für die Filmarbeiten alles renoviert wurde. Selbst die Dächer wurden mit frischen Palmblättern neu gedeckt.

Ich beobachte eine indische Großfamilie, die sich bereits ziemlich lange im Wasser aufhält. Von der Oma bis zum Enkel stehen alle im seichtenn Wasser und unterhalten sich. Immer wieder  geht einer von ihnen zum Strand und holt wieder frische Getränke. Sicherlich eine Stunde oder länger hält sich die gesamte Gruppe mit Gläsern oder Flaschen in der Hand im Meer auf, wobei die Unterhaltung immer lustiger zu werden scheint. Solche „Wassermeetings“ habe ich an anderen Stränden bereits öfters erlebt.  Diese Leute sieht man niemals schwimmen, sondern nur immer in Gruppen im Wasser stehen. Ich vermute, dass viele gar nicht schwimmen können. Aber Spaß scheinen sie alle zu haben, und irgendwann vielleicht auch Schwimmhäute zwischen den Zehen, mutmaße ich.

In einiger Entfernung von uns liegt ein Rastamann mit seiner weißen Freundin. Aus seinem Kofferradio klingt laute Reggae-Musik. Kein Mensch kommt hier auf die Idee, sich wegen der Lautstärke zu beschweren. Der laute Sound vermischt sich mit dem Rauschen der Wellen. Einfach herrlich! Wir trinken unser kaltes Carib aus der Kühltasche und genießen die Zeit. Für uns wird es ein sehr angenehmer, fauler Tag. Wir lesen, relaxen und schwimmen.

Kann es im Paradies noch schöner sein?

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In „Abenteuer auf Tobago“ erzählt Solveigh Köllner von all den Abenteuern und Gefahren, aber auch von der einzigartigen Natur der Insel im karibischen Meer und den faszinierenden Eindrücken einer fremden Kultur.

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